Bestand, Testverfahren und Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen

    • PHEV

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    • Bestand, Testverfahren und Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen

      Die Liste der förderfähigen PHEV´s wird wohl noch einmal aktualisiert, bzw. gekürzt werden müssen. Es gibt zu viele "Mogelpackungen", d.h. Protz-SUV´s mit immens hohem CO2 Ausstoss die die Flottenwerte verbessern sollen. Ausserdem soll der elektrische Anteil an der Fahrleistung stärker gefördert oder berücksichtigt werden.
      In den neuen Bewertungstabellen gibt es nur wenige Gewinner... der Niro PHEV liegt mit 31g/km deutlich unter dem Durchschnitt und zählt zu den Gewinnern.


      emobly.com/de/wissen/weg-mit-d…tbonus-fuer-hybrid-autos/

      Der vollständige Bericht des Verkehrsministeriums, incl. der aktuellen PHEV-Zulassungszahlen (Drucksache 19/1145419, 08.07.2019) ist unten als PDF verlinkt.

      Zitat:
      "Das Bundesverkehrsministerium antwortete diese Woche auf eine kleine Anfrage zur Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag (PDF), dass PHEVs “weiterhin im Anwendungsbereich gehalten werden, da diese aufgrund ihrer größeren Gesamtreichweite zu einer erhöhten Akzeptanz der der Bevölkerung für Elektromobilität führen” diese soll genutzt werden um eine Brücke zur rein elektrischen Mobilität zu schaffen.

      Von den 10 am häufigsten neuzugelassenen Plug-in-Hybriden seit September 2018 gehören 6 in die Kategorie mit der geringsten elektrischen Reichweite und 6 in die mit den höchsten CO2-Emissionen. 4 PHEVs befinden sich jeweils in beiden Kategorien.
      (Anmerkung: nur 2 PHEV fallen in keine der beiden Kategorien: der i3 und der Niro)
      Den Umweltbonus in Höhe von 3000 Euro erhalten alle.

      Frage: Auf welche Weise stellt die Bundesregierung sicher, dass Plug-in-Hybrid- Pkw möglichst elektrisch gefahren werden?
      Ein möglichst hoher elektrischer Anteil an der Fahrleistung von Plug-In-Hybrid- Pkw lässt sich vor allem dadurch erreichen, dass die Nutzer einen Vorteil durch das elektrische Fahren haben.
      Die Anpassung der entsprechenden Rahmenbedingungen wird Gegenstand der Beratungen des Klimakabinetts sein."

      Link zur Übersichts-Grafik auf emobly.com:


      [Blockierte Grafik: https://emobly.com/wp-content/uploads/2019/08/PHEV-Bilanz-1024x551.png]

      ""
      Niro Spirit PHEV MJ18 swp all-in

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TAEdison ()

    • Im Grunde eine gute Überlegung, aber leider sehr unscharf recherchiert. Der BMW i3 ist eigentlich kein reiner PHEV und wird mittlerweile in Deutschland so auch nicht mehr verkauft. Und dann der KIA NIRO - welcher? - da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Aber schön, dass sich jemand im Bundestag Gedanken macht. Ich kann Euch sagen warum mein Ladekabel nicht original verpackt im Kofferraum liegt: Weil der gefahrene Stromkilometer annähert die Hälfte vom gefahrenen Benzinkilometer kostet.
      ...und würde sich jemand im Bundestag ernsthaft damit beschäftigen , wüsste man das.
      PS: WENN DIE CO2 STEUER VERFASSUNGSWIDRIG IST, DANN NENNT SIE UMWELT-SOLIDARITÄTSZUSCHLAG! :evil:

      2018 PHEV Vision weiß, mit adaptiven Tempomat :whistling: (1. Foto während der Probefahrt: Der vor mir war so schnell ;) ) AHK, 205/60R16H Goodyear Vector 4Seasons G2

    • emobly (Johannes Arnold) schrieb:

      Vor allem die deutschen Autohersteller haben in den letzten Jahren überwiegend auf sog. Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) gesetzt, um auch weiterhin ihre schädlichen Diesel- und Benzinmotoren verkaufen zu können.
      Was ist das denn für ein pop(o)listischer Satz "..weiterhin ihre schädlichen Diesel- und Benzinmotoren verkaufen...". Ich will ja hier keine Diskussion anfangen über CO2Ausstoß im Gesamtzyklus eines EV-Autos im Vergleich zum herkömmlichen Verbrenner.

      Wenn der EV nicht überwiegend mit Energie aus CO2-neutraler Herstellung (kein Zertifikatshandel) betankt wird, hat er mit der höheren CO2-Last im Entstehung- und Entsorgungsprozess eine schwere Last aufgebürdet bekommen und kann so gegen die herkömmlichen Verbrenner kaum punkten.
      Erst, wenn für die Produktion des EV klimaneutrale Energien (kein Zertifikatshandel) verwendet werden, kann der EV wirklich punkten.

      Wir werden noch einige Zeit mit Verbrennungsmotoren leben müssen - jeder ist für sein "gesundes" Umweltbewussein selber verantwortlich.

      Ich werde z.B. mit so einem Pseudo-E-Auto (Niro PHEV) ökologisch eine Verbesserung für die Umwelt erreichen, da ich schätzungsweise zu min. 90% die Energie aus der Steckdose beziehen werde. Von diesen 90% werden ca. 60% von meiner PV-Anlage Direkt erzeugt (ohne Zwischenpuffern in einen Hausakku) und der Rest wird über eine geförderte Wallbox mit dem günstigen "Wärmepumpen-Strom-Tarif" geladen.
      Übrig bleiben nur ca. 10%, die ich während der Fahrt mit Hilfe des Verbrenners erzeugen werde.

      Wenn ich mich für einen BEV entschieden hätte, dann würde mein Anteil an zugekaufter Energie wesentlich höher ausfallen, da ich dann nicht täglich laden würde, sondern wöchentlich und das würde meine PV-Anlage zusätzlich zum Stromverbrauch im Haushalt nicht ohne Hausakku bereitstellen können.
      Meine PV-Anlage liefert in der Spitze ca. 7500 Watt und nur an sonnigen Tagen im Zeitraum von 11 - 14 Uhr über 6000 Watt, damit zwei größere Verbraucher gleichzeitig versorgt werden können.


      emobly (Johannes Arnold) schrieb:

      Die durchschnittlich elektrische Reichweite der PHEVs verschlechterte sich von 2012 mit 81,7 km auf 49,2 km in diesem Zeitraum. Das bedeutet, die Reichweite ist gesunken und der Schadstoffausstoß hat sich seit den letzten sieben Jahren kaum verbessert.
      Ich hoffe dem Author und den Lesern ist klar, dass in diesem Zeitraum das Messverfahren auf das WLTP Messverfahren umgestellt wurde und daher ein großer Teil der Reichweitenverkürzung herrührt, aber davon steht im Artikel kein Wort, oder?

      Selbst in dem Pamphlet des Bundesverkehrsministerium scheint es, bezogen auf den Niro Unstimmigkeiten in Tabelle zu Punkt 9 und Punkt 33 zu geben.

      Tabelle zu Punkt 9
      MarkeModellAnzahl der Neuzulas- sungendurchschnittliche CO2- Emission in g/kmdurchschnittliche elektrische Reichweite in km
      KIANIRO6033149,0



      Tabelle zu Punkt 33

      MarkeModellreiheAnzahldurchschnittliche CO2- Emission in g/kmdurchschnittliche elektrische Reichweite in km
      KIANIRO7683150,9

      Viele Grüße
      dvmatze

      _____________________
      bestellt wurde ein Niro Spirit MJ19, nach 8 Mon. Wartezeit wurde ein anderes Modelljahr mit anderer Ausstattung und Farbe geliefert.
      Kia Niro PHEV Spirit MJ20, Stahlgrau Metallic, P5 – Leder-Paket, Anhängerkupplung (AHK)

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von dvmatze ()

    • dvmatze schrieb:

      ...Ich will ja hier keine Diskussion anfangen über CO2Ausstoß im Gesamtzyklus eines EV-Autos im Vergleich zum herkömmlichen Verbrenner.

      .....
      Neeeein, natürlich nicht. Wer käme denn darauf??


      dvmatze schrieb:



      Wenn der EV nicht überwiegend mit Energie aus CO2-neutraler Herstellung (kein Zertifikatshandel) betankt wird, hat er mit der höheren CO2-Last im Entstehung- und Entsorgungsprozess eine schwere Last aufgebürdet bekommen und kann so gegen die herkömmlichen Verbrenner kaum punkten.
      Erst, wenn für die Produktion des EV klimaneutrale Energien (kein Zertifikatshandel) verwendet werden, kann der EV wirklich punkten.

      .....

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      D- MJ 2017 HEV Spirit Oceanblau mit ADA(P1) und Leder(P5). EZ 8.11.2016, Hergestellt 17.8.2016 Sommer 18" Serie, Winter 16" Magnit
      am 31.1.2019 bestellt: e-Niro Spirit 64kWh Graphit mit Leder, jetzt auf MY2020 geändert
      Xiaomi Pocophone F1...PIXLINK LW3G WiFi Router...PV Anlage 4,68kWp seit 10.3.2007

    • Ich glaube nicht, dass man so einen Artikel umkommentiert "durchwinken" kann.

      Viele Grüße
      dvmatze

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    • Ne, aber genau diese Diskussion gibt es hier schon an geeigneten Orten ;)

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      am 31.1.2019 bestellt: e-Niro Spirit 64kWh Graphit mit Leder, jetzt auf MY2020 geändert
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