Beiträge von Darth72

    Trotzdem finde ich das getue um E Call voll übertrieben. Früher gab es kein ABS, kein Handy und es ging auch.

    Wir sind alle erwachsene Leute und können auch für uns selber entscheiden ohne dass wir bevormundet werden müssen. Noch dazu sind die Aktiven Sicherheitssysteme viel umfangreicher wie damals in den modernen Fahrzeugen.

    Bei der Deutschen Flächen Abdeckung mit Handyempfang finde ich es schon fast lächerlich.

    Ist aber nur meine persönliche Meinung🤔😏

    Ja früher war alles besser, als die Autos noch kein ABS und kein ESP hatten... ;)


    Allerdings hat sich der Verkehr in den letzten Jahrzehnten auch erheblich verändert. Es sind heutzutage viel mehr Fahrzeuge auf den Straßen, die noch dazu im Schnitt deutlich schneller beschleunigen und schneller fahren können und die auch ein Mehrfaches an Eigengewicht aufweisen.


    Daher wäre meiner Meinung nach beim heutigen Verkehr ohne die vielen Helferlein die Verkehrstotenstatistik erschreckend. 8|


    Ja, es gibt auch einzelne Dinge, die uns die EU verordnet hat, welche einen eher überschaubaren Nutzen haben. Aber das E-Call gehört aus meiner Sicht eindeutig nicht dazu.


    Noch dazu hat die eigene Entscheidungsfreiheit dort ein Ende, wo es auch um die Sicherheit und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer geht. Insofern bin ich durchaus dankbar für einen Großteil der modernen Helferlein...


    Just my 2 Cents.

    Naja das hat schon seinen Sinn, das Ding soll ja im Crashfall auf jeden Fall noch funktionieren, also möglichst geschützt und zentral ins Auto.

    Trotzdem hätte es vllt auch eine Zugangsöffnung im Handschuhfach für die Batterie getan.

    Der Schutz der Batterie im Falle eines Unfalls ist aus meiner Sicht eine Schutzbehauptung, um durch den Aufwand den Werkstätten eine hohe Marge beim regelmäßig notwendigen Wechsel zu sichern.


    Wenn beispielsweise eine in Nähe der Ladeschale hinter einer Klappe eingebaute Batterie einen Unfall nicht übersteht, braucht man höchstwahrscheinlich auch kein SOS-System mehr.

    Inwiefern ist das "Abzocke"?

    Frank_D:


    Die Diskussion hatten wir schon mehrfach. :rolleyes:


    Kurzfassung: die an einem Niro EV durchgeführten Arbeiten im Rahmen der 2-jährig durchzuführenden Services stehen in keinerlei nachvollziehbarem Verhältnis zu den dafür erhobenen Kosten.


    Beim Niro EV wird im Rahmen der Servicearbeiten nahezu alles nur kontrolliert, lediglich der Innenluftfilter und die Bremsflüssigkeit wird planmäßig getauscht.


    Wie kann da beispielsweise die 1. Inspektion bei lediglich 1,3 vom Hersteller vorgegebenen Stunden Arbeitszeit (inklusive Karosserie-Inspektion und Bremsflüssigkeitswechsel) dann bei gefühlt immer mehr Werkstätten über 500 oder gar 600 Euro kosten?


    Meine Werkstatt hatte bei 287,74 Euro schon fast ein schlechtes Gewissen.


    Und nein, es ist in keiner Weise lauter die vielbeworbene 7-Jahres-Garantie durch aberwitzige Wartungskosten gegen zu finanzieren.


    Die Wartungskosten haben sich für viele erst nach dem Erwerb des Fahrzeugs so entwickelt und waren in der Höhe nicht zu erwarten. Nur durch die dramatische Ausdünnung des Servicenetzes durch die unzähligen Werkstattkündigungen zum Jahr 2024 war dies überhaupt erst möglich, da so künstlich ein knapper Markt mit überhöhter Nachfrage erzeugt wurde.


    Unter dem Strich kann ich daher die von e-niro2020 benutzte Formulierung Abzocke völlig nachvollziehen.

    e-niro2020:


    Ein Fahrzeug welches eine einzelne Komponente enthält, die bei einem Ausfall quasi zu einem finanziellen Totalschaden führt, hat völlig zurecht eine möglichst lange Garantie.


    Ohne diese wäre zumindest für mich der Kauf eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs aufgrund der enormen Kosten bei Schäden im Bereich der Batterie und Anbauten ein viel zu großes Wagnis.


    Abgesehen davon sind bei einem e-Auto ja gefühlt alle Reparaturen teurer als an einem klassisch angetriebenen Fahrzeug.


    Kia wird Dir aber sicherlich dankbar sein, dass Du Ihnen 5 der 7 Jahre Garantie schenkst. :saint:

    Die Werkstatt wird für den vorgegebenen Service in den allermeisten Fällen genau die von KIA hinterlegten Arbeitswerte abrechnen.


    Die enormen Abweichungen der Gesamtkosten beruhen einerseits auf wahnsinnigen Unterschieden der Stundenwerte für die Mechaniker und andererseits auf ... ähm ... großer Kreativität bei der Rechnungserstellung.

    Das ist nicht nur ein regionales Problem im Großraum Hannover. Leider.


    In Oberbayern z.B. sieht es sehr ähnlich aus.


    Gefühlt überall dort, wo es nur ein sehr dümmes Netz an Service-Werkstätten gibt und entsprechend kaum Konkurrenz herrscht, langen sie beim Service recht unverschämt zu - so zumindest das was ich hier aus diversen Threads rauslesen konnte.


    Ich konnte beispielsweise durch Umzug um 130 km meine Servicekosten mehr als halbieren... :saint: (und nein, ich bin nicht deshalb umgezogen.8o)