Alles anzeigenIch fahre den SG2 nun über 130.000 km und die Ladeleistung hat sich in dieser Zeit nicht verändert. Diese ist halt "bescheiden".
Aber für eine optimale Ladeleistung wird halt ein Temperaturfenster von "Akku-Min. 25 Grad" und "Akku-Max. 35 Grad" benötigt.
Ich persönlich verzichte auf die Vorkonditionierung, da diese sowieso bei 17% abgeschaltet wird und der Akku evtl. bis zum Ladevorgang wieder abkühlt.
Besser man fährt den Akku so weit wie möglich (idealerweise unter 5%) herunter.
In diesem unteren Bereich erhält man auch bei kaltem Akku eine Ladeleistung von 70-80 kW bis ca. 17%.
Die Akkuheizung unterstützt bis zum Erreichen der Temperatur von "Akku-Min. 20 Grad" auch unabhängig vom Wintermodus.
Durch diese Vorgehensweise wird auch eine vorzeitige Reduzierung (wegen Überschreitung des "Akkus-Max.-Wert) der Ladegeschwindigkeit vermieden.
e-niro2020 genau was du schreibst kann ich bestätigen - so verfahre und lade ich auch stets (außer im wirklich richtig knackig kalten Winter, da nutze ich die Batterievorkonditionierung dann schon, das hilft dann schon gut). Generell wusste ich natürlich um die mäßige Ladeleistung des Niro EV - und damit bin ich auch fein, sie passt zu meinen Ansprüchen mit 2 Kleinkindern und zuhause mit Wallbox laden können. Aber ein weiteres Verschlechtern der Ladeleistung bin ich nicht wirklich bereit zu akzeptieren. Dass über die Zeit der Akku weniger Energie hält und die Reichweite leicht weniger wird, das ist normal und Standard. Aber die Ladeleistung sollte nicht on top dazu auch nachlassen, dann passt es nämlich nicht mehr für mich.
Daher gut zu hören, dass es bei dir mit mehr als doppelt so viel Laufleistung gleichbleibend ist in der Ladeleistung. Spricht eher dafür, dass es „konkret und individuell an meinem Niro“ liegt, anstatt, dass es normal ist. Ggf. also wirklich Klimaanlage oder Balancing oder was auch immer…