Beiträge von nollipa

    Servus,


    Kia wird doch gute Gründe haben, wenn Sie so ein Versprechen raushauen. Oder anders herum: Wenn das im großen Stil schieflaufen würde, dann wäre der Shitstorm doch vorprogrammiert. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Lieferproblematiken reduziert haben und die Produktion nun wieder vollumfänglich läuft - Ausnahme das besagte Soundpaket.


    Ich persönlich freue mich für jeden, der seinen Niro in Empfang nehmen kann, auch wenn ich bzw. wir noch nicht zu den glücklichen gehören.


    Man kann es ja drehen und wenden wie man will, nach einigen Überlegungen ob für uns was anderes in Frage kommt - eigentlich nein. Im Gesamtpaket gefällt uns das Auto nach wie vor: Ein kompaktes Auto mit viel Platz, Frunk und umfangreichen Assistenzsystemen. Über die Ladethematik ist viel geschrieben worden, das ist für uns - weil das Auto das rund ums Haus bewegt wird - einer kein so großes Thema. Bei regelmäßigen Langstrecken würde ich wohl eher was auf der e-GMP-Plattform holen.

    Servus,


    ich habe heute auch nochmals mit dem Händler telefoniert. Das Auto ist in Bremerhaven, sollte jetzt irgenwann aufschlagen. Vermutlich wird es die zweite Junihälfte werden. Allerdings ging das jetzt nur schneller, weil wir einen Vorläufer gegen einen anderen getauscht haben: identische Ausstattung, bis auf Harman/Kardon, auf das muss ich nun verzichten.

    Servus,


    bei 4 KWp wäre ggf. aber doch einphasiges Laden nicht so verkehrt, oder? Zumindest über den Sommer würde man - vorausgesetzt das Auto steht tagsüber zuhause - doch ordentlich was reinbringen. In dem Fall dann ohne (oder weitgehend ohne) zusätzlichen Bezug.

    Servus,


    ich kann nur dazu beisteuern, dass mein Händler wohl eine Reihe von Niros bekommt bzw. diese auf dem Schiff sind. Den Niro den ich ursprünglich haben wollte ist jedoch nicht mit dabei. Genauso wohl auch ein weiterer, der ebenfalls das Harman/Kardon System in der Austattung hat.


    Es ist ja nachzuvollziehen: Wenn nur ein Teil nicht da ist, wie soll man dann die Autos ausliefern? Man kann ja schlecht sagen, in 8 Wochen kommt ein Paket mit den Lautsprechern hinterher...


    Abgesehen davon ist es natürlich sehr nervig, wenn man mehr oder weniger auf Kohlen sitzt und ggf. dann kein Auto hat - oder wie in meinem Fall, eines das ständig reparaturbedürftig war.

    Servus,


    das mit den LKW-Fahrern kann ich von meinem Händler insofern bestätigen, dass dieser auch auf eine größere Anzahl Verbrenner wartet. Die sind wohl auch längere Zeit in Bremerhaven wegen der Fahrer-Problematik gestanden (villeicht stehen die dort auch noch).


    Allerdings gibt es in Sachen Niro was zu berichten. Wir werden wohl die kleine Einschränkung in Kauf nehmen und auf das Harman/Kardon verzichten (sonst völlig identische Konfig). Dafür sieht es mit dem Liefertermin gleich viel besser aus - das Fahrzeug soll wohl Anfang Juni da sein. Ich hoffe jetzt mal. Den Niro wird meine Frau fahren, aber von einem Passat zu einem leihweise zur Verfügung gestellten Piccanto ist dann schon ein krasser Unterschied. 2 Kisten Bier gehen hinten rein, mehr aber nicht...

    ...was letztlich dazu führte, dass ich den Piccanto nehmen musste. Mit 1,93 jedenfalls hat hinten keiner mehr Platz...

    Servus,


    ich halte zwar nichts von solchen Bastellösungen, weil meine Meinung dazu ist: Dafür ist das ganze nicht gedacht. Es ist eben kein V2H oder V2G, die Lösung ist nur für mobile Anwendungen konzipiert: Ich bin unterwegs, brauche eine Versorgung für ein Gerät - anschließen und fertig.


    Meine elektrotechnische Grundausbildung ist jetzt ein paar Tage alt, insofern würde ich jetzt nicht so viel drauf geben, dass meine Annahmen richtig sind:


    • als erstes gehe ich davon aus, dass für die Rückspeisung aus dem Auto ins Haus am besten eine separate Leitung mit einer geeigneten Einspeisedose installiert wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Rückspeisung, noch dazu nur über eine der drei Phasen irgendeiner VDE-Richtlinie entspricht.
    • Diese Zuleitung muss auch abgesichert werden, um eine Überlast zu vermeiden. Theoretisch könnte ja jemand im Notstrombetrieb die Waschmaschine und den Geschirrspüler einschalten.
    • Im Notbetrieb muss sowohl die PV-Anlage, wie der Stromspeicher und das Netz komplett weggeschaltet werden. Also braucht es einen Schalter, der diese Stromquellen zugunsten der Einspeisung wegschaltet.
    • Die für mich eher unklaren Themen sind eher: Wie steht es mit einer Erdung? Was ist mit den FI-Schaltern zu berücksichtigen? Bei uns im Haus sind z.B. beide Stockwerke sowie weitere Teile der Elektroinstallation mit FI-Schutzschaltern versehen. Ich meine auch irgendwo mal gelesen zu haben, dass Notstromaggregate über einen Erdspiess verfügen müssen. Ggf. ist das aber auch abhängig von der Leistung.

    Das heißt ja alles nicht, dass es nicht funktionieren kann oder darf. Die genannten Themen würde ich halt mal mit dem Elektriker besprechen, der müsste in jedem Fall dazu Auskunft geben können.


    Im übrigen wurde mal so ein ähnliches Thema schon mal diskutiert, da ging es aber darum, sich auf das bestehende Netzaufzuschalten. In dem Zusammenhang wäre vielleicht auch das Video aus #21 mal anzusehen. Aber nicht ganz umsonst wird hier auch gewarnt.

    Servus,

    wir waren ja heute beim Händler vor Ort. Der hat das Problem, dass er auf 40 Autos (keine Niros) für einen Kunden wartet - die aber nicht von Bremerhaven bis hier in den Süden schaffen. Jetzt kommen wohl vermehrt Autos und fehlen die Transportmöglichkeiten...


    Gut, wir haben nun als Übergangslösung einen Piccanto bekommen und sollen - sofern der Vorführer da ist - dann den Niro solange bekommen, bis es eine Lösung gibt. Unser Passat hatte die für uns letzte Fahrt zu einem Autohändler, der nun für den Käufer die notwendigen Reparaturen vornimmt. Ich bin das Teil los, will jetzt nicht wieder hunderte Euros reinrichten, die mir keiner mehr bezahlt. Somit erst mal alles gut. Wetter ist eh schlecht, PV-Überschuss so gut wie nicht vorhanden...

    Servus,


    bei mir gibt es insofern neues, dass ich morgen ein Leihauto bekomme. Ich will jetzt in unseren Passat nix mehr reinstecken. Aktuell zwickts es im wahrsten Sinne des Wortes bei den Bremsen, da ist wohl der Bremskolben fest - zumindest zeitweise. Egal, die Kiste ist verkauft und der Händler hilft uns jetzt mit einem Leihauto aus.


    Darüber hinaus wird geklärt, ob ich ggf. auf ein anderes Bestellfahrzeug switchen kann, sofern es mir deswegen den Preis nicht verhagelt. Sonst könnte es mit gleicher Austattung ohne Harman/Kardon in den nächsten Wochen soweit sein.

    Servus,


    ich denke, man muss das Thema etwas differnzierter sehen. Viele Entwicklungen, die irgendwann in Serie gehen, haben den Ursprung in der Premiumklasse oder gar dem Motorsport. Wenn ich mich richtig erinnere, war es ein 7er BMW in den 90ern, der mit Xenon daherkam. Damals absoluter Luxus. Ich hatte 97 selber einen 540i, da wurde ich glatt wegen dem Licht angefeindet...


    Soweit so gut. Eine eigentlich innovative Idee nimmt also den Anlauf dort, wo jemand bereit ist viel Geld dafür zu zahlen. Das ganze erregt Aufmerksamkeit und langsam setzt sich das in weiteren Klassen durch, bis es in Masse produziert wird und auch erschwinglicher wird.


    Aber wir haben ja auch noch andere Baustellen die es zu berücksichtigen gibt: Die Autohersteller verdienen ja ihr Geld im Verkauf von Neuwagen, nicht dadurch dass Autos besonders langlebig, gut reparierbar und damit "nachhaltig" sind. Eher das Gegenteil ist der Fall. Während ein Audi 80 mit 30 Jahren auf dem Buckel heute oft noch da steht wie neu, rostet mir mein Passat mit 14 Jahren unter dem Hintern weg, bei gerade mal 250.000 km auf der Uhr. Oder man denke an die W124, bei denen mancher Taxifahrer weit über eine Million Kilometer geschafft hat.


    Der nächste Fakt ist, dass ja das Auto - speziell in Deutschland- einen extrem hohen Stellenwert hat. Das wird ja auch vom Marketing her mit ständig neuen Modellen, mehr Leistung undneuen Features befeuert. Es wird also Nachfrage erzeugt, die über den Bedarf - der eigentlichen Mobilität - hinausgeht. Dabei müssen Autos immer größer, sicher, schneller, leistungsstärker werden. Wo kämen wir hin, wenn man "weniger" für sein Geld


    Dann wäre da noch dasThema Lobbyarbeit, hier mal am Beispiel C02: Irgendwo wird definiert, dass ein Auto nur noch so und so viel C02 austossen darf. Diese Ziele sind nicht selten sehr ambitioniert und möglicherweise nicht, oder zumindest nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu realisieren. Nun beginnt die Lobbyarbeit und da wird gefeilscht und interveniert was das Zeug hält. Was dabei herauskommt ist dann oft, dass das Fahrzeug mit viel Rückenwind, ohne Spiegel, unter speziellen Testbedinungen usw. diesen Wert erreicht. Also nur in der Theorie, nie in der Praxis. In Wirklichkeit bemisst sich der C02-Austoss doch letztlich nur über den Spritverbrauch. Viele der angegeben Verbrauchswerte sind doch bis heute - trotz neuer Anforderungen - reines Wunschdenken und in der Realtität kaum erreichbar. Auch hier hat die Autoindustrie ja auch gar kein Interesse daran, dass das am tatsächlichen Verbrauch gemessen wird, sonst würde man ja auf der anderen Seite die ganzen "immer schneller, immer größer, immer stärker" Themen gar nicht mehr so spielen können.


    Ein letztes noch: Bei zu viel Profitbestreben haben wir ja auch gesehen, dass bei der ganzen Thematik auch noch kräftig geschummelt wird. Das kann weder im Sinne des Verbrauchers, noch der Umwelt sein.


    Was ich nicht will ist, dass wir nun vorschreiben wer welches Auto fahren darf, wie hoch der Verbrauch sein soll usw. Aber ich denke auch, dass es an der Zeit wäre, in gewisser Weise den Rahmen etwas enger zu stecken. Gerade auch dahin, dass die Effizienz zu einem guten Verhältnis im Nutzen steht. Da wäre sicherlich viel Potential da, aber es müsste sowohl in der Politik, wie in der Industrie, als auch bei den Menschen grundsätzlich neu gedacht werden.


    Oh mann, jetzt bin ich sehr weit abgeschweift, aber vielleicht mag der admin ja diese Diskussion in ein eigenes Thema auslagern.