Beiträge von Autojeck

    Danke, danke für die vielen aufmunternden Kommentare. Ja, das mit der CEE-Steckdose habe ich nach dem eindringlichen Kommentar von e-laun versucht, habe aber nach den ersten Argumentationen beim Profi und seinen Argumenten auf Granit gebissen. Und bei den vielen Argumenten seinerseits (habe ich z.T. noch nicht mal verstanden) habe ich mich dann überzeugen lassen. Ja, und mit dem alten FI habe ich schon manchen beeindrukt. Ich hoffe nur, dass er seinen Geist nicht aufgibt, denn dann muss ein neuer her und so wie ich den Elektriker verstanden habe, ist das dann ein sehr empfindliches und vor allem größeres Teil, das einen neuen Zählerkasten erfordert und dann erfordert es noch die Beseitigung der vielen Fehlströme, die wohl meiner Elektroinstalltion bauseitig innewohnen. Bei den dann entstehenden Kosten wird mir ganz schlecht.


    Aber nun wollen wir positiv ins neue Jahr schauen mit der Erwartung des Niro PHEV im Febuar. Habe jetzt schon einige Leute gesprochen, die sogar ihren EV auch per Steckdose laden und damit keine Probleme haben. Ein Freund sagte, man muss die Lade- und Nutzungszeiten im Auge haben, dann ginge das ganz gut. Aber mit dem PHEV mache ich mir da keine Sorgen. Eine andere Sorge habe ich aber noch: Werden die Ladekabel auch schon mal geklaut? Oder werden einem da auch schon mal Streiche gespielt? Hat einer eine Idee, wie man das eingesteckte Ladekabel abschließbar sichern kann?

    Es ist vollbracht!! Elektriker hat in wunderbarer Manier ein schräges Loch durch die Außenwand gebohrt (Respekt, das ist große Kunst) und eine speziell mit FI abgesicherte Schuko-Stecko-Aussensteckdose installiert. 460 Euro. Jetzt brauche ich nur noch das Auto, soll im Februar kommen. Na ja, und 3,5 Stunden Ladezeit beim PHEV ist auch noch akzepotabel. Allerdings scheinen die Strompreise massiv zu steigen. Mein Stromlieferant (Stromio) hat die Stromlieferung eingestellt und andere Lieferanten schließen keine Verträge mehr ab. Kümmere mich nach Weohnachten drum. Schöne Feiertage an Alle!!

    Danke für die Infos, ich habe - glaube ich - noch keinen Drehstromzähler. Ich werde das mit meinem Elektriker besprechen. Auch das mit der CEE und 16 A. In früheren Jahren wollte ich mal Elektriker werden, weil ich einen alten Lautsprecher habe erfolgreich verkabeln und anschließen kdönnen. Aber irgendwie hat mich eine innere Stimme gewarnt und jetzt stelle ich fest, dass das ganz gut so war. Insofern Respekt vor eurer Arbeit mit der geschmak- und geruchlosen Kraft.

    Danke Leute für den Zuspruch. Es geht nicht ums Prinzip oder die Förderung, ich hab halt keinen Elektriker im Bedanntenkreis. Ich werde eine speziell fürs Laden vorgesehene Außen-Schuko-Dose installieren lassen, die dann auch gesondert abgesichert wird. Und dann will ich mich erstmal auf den Niro freuen.

    es zeigt sich doch, dass das Thema nix für Laien ist...

    Also, ich muss sagen, als Elektro-Laie bin ich zutiefst beeindruckt über die Sachkenntnis hier im Forum . Chapeau!! Tut mir leid, wenn ich mich manchmal missverständlich ausgedrückt habe. Danke an Pierre, der mich offensichtlich doch hat verstehen können. Aber die Aussage von e-laun macht das Dilemma klar. Es dürfte eigentlich nicht erforderlich sein, dass man Elektro-Fachmann sein muss, wenn man als Bürger seinen Anteil am Klimaschutz beitragen will. Für mich ist die Erkenntnis, dass ich ohne komplette Elektro-Neuinstallation keine Wallbox bekomme und mir den Umstieg auf ein reines Elektroauto abschminken kann.

    Natürlich haben wir einen FI, der ist angeblich nur nicht schnell genug. Habe einmal mit der Heckenschere das Kabel erwischt, da hat er gut reagiert. Ist aber nett, dass du dich um mmein Leben sorgst.

    Das Problem düfte der FI für das gesamte Haus sein. Dieser springt bei Problematischen Verbindungen sofort an, dann legt der natürlich auch immer wieder den CCE Port lahm. Da hilft wirklich nur eine genaue Fehlersuche und die Behebung.

    Zumal Ergänzungen in älteren Zählerschränken/Anlagen auch immer die Aktualisierung auf den neuesten VDE-Standard vorschreiben.

    Habe zwar keine Ahnung von Strom, aber ich glaube, das trifft es genau. Also kann ich mir überlegen für viel, viel Geld einen aktuellen FI mit den entsprechenden Folgekosten und -aufwänden zu beauftragen oder per Haushalts-Steckdose zu laden. Da die funktionale Sicherheit nicht betroffen ist und ich bisher mit dem Personenschutz keine Probleme hatte, werde ich wahrscheinlich die Haushaltssteckdosen-Variante wählen und mich mit den beim PHEV verträglichen Ladezeiten zufrieden geben.

    Aktueller Stand: Der Elektriker war da und hat die Hausinstallation mit dem Ergebnis überprüft, dass sie mehrere Fehlerströme aufweise und das denen aufwendig an den jeweiligen Verteildosen nachzugehen ist. Der Aufwand sei aber vermutlich sehr hoch, weil er die Fehler in der schon alten Hausinstallation vermutet und auch nicht abschätzen kann, wie aufwendig die Fehlersuche und -Behebung ist. Er bestätigte auch, dass die Hausinstallation nicht funktionell unsicher sei und auch weiter so betrieben werden könne. Lediglich an den Personenschutz würden nach aktuellen Verordnungen höhere Anforderungen gestellt. Daher dürfe er an der vorhandenen Installation nichts mehr verändern und auch der Anschluß einer Wallbox sei so nicht möglich. Und: Die Netzbetreiber nehmen die Information von installierten Wallboxen nur von zertifizierten Elektrikern entgegen. also selbst ist nicht der Mann. Was man denn tun könne? Ja, man könnte eine eigens abgesicherte Haushaltssteckdose zum Laden installieren. Das ginge, aber eine eigens abgesicherte Wallbox, das geht nicht. Also irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass der Gesetz- oder Verordnungsgeber alles tut, um den Bürger abzuzocken, nach dem Motto, wer Geld für ein Elektroauto hat, und 8.000 Euro für einen neuen Stromkasten, der kann auch noch ein paar Tausender drauflegen, und die gesamte Elektroinstallation erneuern. Merke: Und das nicht, weil die Installation unsicher ist, sondern weil es lediglich höhere Anforderungen an den Personenschutz gibt. Wenn ich mir so die Lade-Situation von Leuten in Mehrfamilienhäusern vergegenwärtige und die mit vielen Unwägbarkeiten versehene Ladeinfrastruktur, sehe ich für den Klimawandel schwarz. Die deutsche Politik und Administration können es einfach nicht. Bin ich ja froh, dass ich mich für einen PHEV entschieden habe.