Beiträge von NiroMax

    Aber es geht doch gar nicht um einen Faktor oder so.
    Es geht doch darum, ob einige Haushalte in einem Wohnblock, die zur Warmwassererwärmung einen Durchlauferhitzer verwenden nicht auch ihr e-Auto laden können. Dies geschieht doch eigentlich zu unterschiedlichen Zeiten und die Hauhalte leben, duschen und laden auch zu unterschiedlichen Zeiten ...

    "Einige Haushalte" können das sicherlich, aber eben nur einige - sonst kommen wir wieder beim Gleichzeitigkeitsfaktor an (der ist keine Erfindung von mir, den gibts wirklich).
    Beim Niro PHEV mag das ja alles auch noch kein all zu großes Problem sein, der lädt ja nur mit 3,7 kW. Aber wenn dann noch reine BEV dazu kommen, da ist für 1 Auto mal 1 Durchlauferhitzer weg und zur Not richtet es die Sicherung. Es gibt ja Regularien, wie so eine Haus- bzw. Wohngebietsversorgung ausgelegt wird; da ist immer noch etwas Luft, aber eben auch nur etwas.

    ... Die Politik kümmert sich zur Zeit ob es den Haushalten überhaupt ermöglicht werden kann ein e-Auto zu laden und hier im Forum wird der zweite Schritt bereits zerredet, bevor der erste überhaupt getan wurde ...

    Da sind verm. alle hier Deiner Meinung - nur hätte nicht die Politik erstmal zusehen sollen, wie man die Autos dann auch laden kann? Hat also nicht eigentlich die Politik den zweiten vor dem ersten Schritt gemacht?
    E-Autos (und PHEV) zu verkaufen, weil sie auf dem Papier keine bzw. geringe Emissionen haben ist das eine, nur wenn diese Autos dann auch (am besten noch mit grünem) Strom geladen werden sollen, soll der Käufer zusehen, wie er den ans Auto bekommt? Das kann es doch nun auch nicht sein.
    Sicher kann man da wieder argumentieren, daß wusste man alles vor dem Autokauf - stimmt ja so auch. Aber wenn dies dann nur "wenige privilegierte" (eigenes Haus, festen Stellplatz mit Strom u.ä.) wirklich nutzen können, dann sehe ich das mit der E-Mob noch nicht so wirklich ...
    Man könnte natürlich auch einen PHEV kaufen, die Prämie einstreichen und den dann nur mit dem Verbrenner fahren, daß sprt immerhin Steuern :rolleyes:
    Fakt ist doch, da sollte sich bald etwas tun; so ist das kein Zustand und wird dann wohl mit den Millionen E-Autos nichts. Da sollte auch ein Anstoß von der Politik kommen, von sich aus werden die Energieversorger verm. keine neuen Kabeltrassen und Ladesäulen bauen.
    Wir könnten da noch vom Hundertstel ins Tausendstel kommen und irgendwo haben ja alle recht, nur führt das unterm Strich zu nichts - also wenn wir das hier ausdisskutieren 8)

    Das kann man mögen, oder auch nicht. Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist für die E-Technik jedenfalls klar definiert, das kann jeder in den Vorschriften (DIN/VDE/EN) nachlesen.
    Sicher liest sich die Rechnung erstmal sehr abstrakt, aber ich würde dem Mod. nicht unterstellen wollen, daß er da geschummelt hat.

    Bei 39 Wohnungen, 39 Durchlauferhitzern (die typischen 21 kW geschätzt) und einem (üblichen) Gleichzeitigsfaktor von 0,7 macht das 21 kW x 39 x 0,7 = 573,3 kW Dauerlast.
    Das wäre aber schon ganz schön hastig für 39 Haushalte, da braucht es ja schon eine eigene Trafostation mit 1 x 630 kVA und das für 39 Haushalte. Die Leiterquerschnitte wären dementsprechend auch 4x240 mm² bei einer Leitungslänge von 100 m.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hat @eskimo da vielleicht was falsch rüber gebracht?

    Zum durchschnittlichen Pendler, der fährt statistisch so um die 37 km/d. Nehmen wir mal etwas ländlichere Bereiche und sagen 50 km/d, dann ist der Niro auch mit 10 A an der Dose nach 3 Stunden wieder voll.

    Da mußt Du wissen, was Du willst. Wenn Du in der Kathegorie Niro bleiben magst, wird sicher kaum etwas anderes als der Outlander in Frage kommen.
    Der hat; im Vergleich mit dem Niro; Vor- & Nachteile (wenn man das mal so nennen darf).
    Er ist z.B. etwas größer, hat Allrad (also v + h einen E-Motor), dafür kannst Du z.B. keine Sitzventilation ordern. Steuern sollten etwas höher sein (2,5 l) und Versi ... ?
    Batterie in etwa Niro-Niveau, ergo wird er wohl verm. nicht ganz so weit kommen. Aber das wirst Du sicher schon alles selbst verglichen haben.
    Der Outlander ist auch "etwas" teurer als der Niro, allerdings stockt Mitsubishi den Eigenanteil der Förderung derzeit auf 6,5 k auf; das macht dann mit dem Bafa-Anteil 8 k.

    Die meisten Hausanschlüsse lassen eine große Anzahl von Ladepunkten gar nicht zu. Da müssen erst einmal die Zuleitungen neu gelegt werden ...

    Das kann man so pauschal nun auch wieder nicht sagen; wobei Satz 2 natürlich in Betracht käme, wenn man es übertreibt.
    Nehmen wir mal den Niro PHEV als Beispiel; der lädt ja bekanntlich mit dem Ladeziegel auch an der ganz normalen Schukodose, bei Volllast mit 3,7 kW bzw. 16 A.
    Wenn also Deine 39 Wohnungen alle ihre ca. 50 Fahrzeuge auf den Niro PHEV umstellen ... dann bräuchte kein einziger davon einen extra Ladepunkt; jeder könnte den Ladeziegel in die Dose stecken. Wenn denn das nun alle gleichzeitig machen, wird es eng.
    Mal ganz davon abgesehen, daß viele VNB heutzutage in ihren AGB schreiben, daß man Ladestellen für die E-Mobilität anmelden muß.
    Streng gesehen ist der Ladeziegel für den Kia Niro PHEV keine Ladestelle für E-Mobile, sondern ein ortsveränderliches elektrisches Betriebsmittel gem. DIN/VDE 0100-701/702. :whistling:

    Du brauchst Dich bei mir zu entschuldigen, keiner weis alles.
    Über den Unterschied zw. Kabel und Leitungen zu philosophieren, verkneife ich mir mal; nennen wir es einfach isolierte el. Leiter.
    Unterm Strich ist es für das Gros von uns hier aber auch egal; Hauptsache jeder weis, was gemeint ist :thumbup:

    Es ging ja auch um den PHEV, dennoch hast Du sicher Recht damit, daß sich da über kurz oder lang auch bei der Ladung etwas ändern wird.
    Nur kann man halt eine einphasige 3,7 kW-Ladebox schlecht für einen reinen BEV weiterverkaufen, dann lädt (sofern es damit überhaupt möglich ist) man ja länger, als man fährt.

    Und nur mal zum Verständnis, phasig und polig sind nicht identisch. Einphasiges Laden ist mehrpolig, in diesem Falle dreipolig; Phase/aktiverAußenleiter (L), Nulleiter (N) und Schutzleiter (PE). Das ist auch unabhängig von der Netzform, wobei hier verm. (fast) alle im TN-S Netz laden. Gleiches gilt übrigens auch für den Ladeziegel; Schukostecker = 1-phasig & 3-polig, Ladestecker Typ 2 = 1-phasig & 3-polig (rein el. belegt), daß bezieht sich natürlich nur auf den Leistungsteil, der sekundäre Typ 2-Stecker hat zusätzlich die beiden Spaßdrähte oben (zur Steuerung).