PHEV bleiben für mich untaugliche Kompromisse.
Der HEV ist ein sparsamer Verbrenner ...
Deine Meinung akzeptiere ich natürlich.
Bei der Wahl des Antriebs wird sicher jeder erstmal sein ganz persönliches Fahr-/Streckenprofil überdenken und dann danach das auswählen, was für ihn am sinnvollsten ist.
Wenn ich Deinen Verbrauch sehe, würde ich das nicht unbedingt sparsam nennen (i.V. mit HEV), ich habe einen Insignia BiTurbo mit 5,5 l (Diesel) /100 km und einen A 200 mit 6 l (Super) / 100 km gefahren, beide ca. 1,5 Jahre. Das nimmt sich kaum etwas zu Deinem HEV-Verbrauch.
Beim PHEV musst Du auch bedenken, daß manche ihn ggf. kostenlos (z.B. auf Arbeit) laden können; wenn man dann noch mit der el. RW von gut 50 km hinkommt, ist das Auto schon sehr sparsam. Gut, kostet natürlich in der Anschaffung erstmal mehr.
Ich fahre meinen PHEV jetzt seit 1,5 Jahren mit 1,0 l/100 km - und davon sind verm. 120 % der SH geschuldet
Das ist schon rechtsparsam, denke ich mal.
Klar kommt das an- & abstöpseln dazu, aber daran gewöhnt man sich auch ganz schnell.
Zum Thema untaugliche Kompromisse, daß liegt (wie vieles) immer ganz im Auge des Betrachters
Es kommt ja auch immer auf's Gesamtpaket Auto an, also z.B. Getriebeart, Heizregime u.ä.
Das finde ich beim PHEV sehr gelungen, jedenfalls für den bundesdeutschen Durschnittsautofahrer. Ein "echtes" DSG und Heizung über Kühlwasserkreislauf (nicht rein elektrisch) psst schon ganz gut. So kann z.B. eine SH verbaut werden.
Was die (öffentliche) Ladeinfrastruktur betrifft; da bin ich vollkommen bei Dir, die ist absolut oberuntauglich, noch jedenfalls. Nur ist dies wohl eher der Politik und der Wirtschaft geschuldet. Es wird kaum jemand Strom "tanken", wenn er mit konventionellem Sprit besser (preiswerter) fährt.
Also wer vom HEV auf den PHEV umsteigt, der wird schon ganz genau wissen, warum er das macht. Wenn man täglich mehr als die rein el. machbaren gut 50 km fährt, ist der PHEV auf Dauer sicher nicht die optimale Variante.