Sicher sehen die Mineralölkonzerne zu, auch etwas vom Kuchen abzubekommen. Aber an den Hauptverkehrsrouten in Europa alle 120 km eine (Schnell-)Ladesäule hinzustellen - das ergibt dann in D (rein rechnerisch) eine im verm. eher geringen zweistelligen Bereich liegende Anzahl. Selbst wenn pro Standort 10 Lademöglichkeiten geschaffen werden, wird sich das in Summe wohl im untersten dreistelligen Bereich bewegen. Und wem wäre denn damit wirklich geholfen? Der durchschnittliche PHEV/BEV-Fahrer braucht doch Lademöglichkeiten in seinem unmittelbaren Umfeld. Was lohnt es z.B. einem PHEV, 50 km zur Ladesäule zu fahren? Selbst bei 25 km wäre das eine glatte Null-Nummer. Die Idee ansich geht ja schon mal in die richtige Richtung - aber für den Individualverkehr vollkommen am Bedarf vorbei.
Beiträge von NiroMax
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"Beherbergen in Verbindung zu Schnellrestaurants bringen - auch ein interessanter Denkansatz ...

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Es bleibt abzuwarten, wie sich das so entwickelt (und bei der Tüte Chips an der Tanke wäre ich auch vorsichtig, die kann schon mal teurer werden, als das eigentliche Laden
)Da in D ja (fast) alles reglementiert ist, wird es verm. auch nicht damit getan sein, an eine Tanke ein paar E-Lader zu stellen. So ganz genau habe ich die einschlägigen Bestimmungen nicht alle im Kopf, sinngemäß darf man aber nicht einfach so Strom an Dritte verkaufen. Das würde dann für die Tanke bedeuten, sie müssten sich einen "Partner" suchen und das kann verm. nur ein VNB/EVU (Energieversorger) sein. Damit wäre dann die Tanke aus dem reinen E-Geschäft praktisch raus; sie könnten also verm. nur noch "Miete" für den Stellplatz der Ladesäule verlangen - was einerseits die kWh nochmal verteuern und andererseits sicher das Interesse der Tanke arg minimieren würde.
Das Argument von @dvmatze kommt natürlich noch hinzu - wer will schon "tatenlos" stundenlang warten, bis der Akku wieder voll ist. -
Vom eigentlichen Grundprinzip her gesehen, ein Gedanke, der eigentlich am naheliegendsten erscheint. LNG/CNG gibt's ja auch an der konventionellen Tanke.
Was mir da so auf Anhieb als Minuspunkte einfällt, sind die langen E-Ladezeiten und die damit dann verbundene lange "Lade-/Parkplatzblockade".
Wirklich helfen würde das wohl auch nur dem, der gleich neben der Tanke wohnt - wer bindet sich schon gerne mehrere Stunden warten für's Laden ans Bein?
Aber wie @e-laun schon schrieb, damit würden sich die Tanken ihr "eigentliches" Geschäft ja selber kaputt machen. -
SW- und Kartenversionen kann ich so bestätigen (bei SW: die 008. x), der Rest passt nicht - liegt ja aber vielleicht auch daran, daß die Briten weder unsere Nachbarn, noch in der EU sind ...

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Ich meine mal, in D steckt diese ganze E-Mob-Laderei (vorsichtig ausgedrückt) noch in ganz kleinen Kinderschuhen.
Alles mögliche (und unmögliche) wird reglementiert; wie grün die Gurken sein müssen, wie krumm die Bananen sein dürfen, wieviel cm² das Huhn im Stall haben muß, was Öko heißen darf und was Bio u.s.w. - das übrigens nicht nur in D, Brüssel ist darin auch ganz gut.Wenn man (Politik) nun unbedingt die e-Mobilität will, dann klappt das erfahrungsgemäß eher weniger, wenn man den potentiellen Usern säckeweise Steine in den Weg legt.
Es kann doch nicht sein, daß man für 2 verschiedene Ladesäulen 3 verschiedene Ladekarten braucht und die dann auch noch 4 verschiedene Tarife haben.
Was die Tarife angeht; alles, was über dem Haustarif liegt, wird wohl kaum jemanden wirklich locken können. Keine Frage, daß es ne Menge kostet, die Ladeinfrastruktur erstmal "ordentlich" hinzubauen; nur wenn man das wirklich will, dann muß man vielleicht auch mal darüber nachdenken, den einen oder anderen Taler der steuerzahlerischen Subventionen auch mal dorthinein zu stecken. Der Atomausstieg,der Kohleausstieg, Windkraft- & PV-Anlagen werden subventioniert, warum dann nicht auch der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur?Wenn man zuhause ~ 0,30 €/kWh bezahlt, dann kann man nicht wirklich nachvollziehen, warum das an einer Ladesäule mehr sein sollte; die Infrastruktur zuhause musste ja auch erstmal geschaffen werden. Das man nicht einfach an jede Laterne eine Ladesteckdose schrauben kann, ist klar; aber das sind doch alles so Sachen, die schon lange im Vorfeld klar waren.
Kerosin ist z.B. auch steuerbegünstigt(befreit), also wäre das nicht auch ein Denkanstoß für E-Mob-Ladestrom? Und dann bitte nicht so, daß man für eine Fahrt quer durch D eine zweite Brieftasche braucht, um alle Ladekarten zu verstauen - einfach mit ec-Karte bezahlen und gut. Oder eine einzige "Extra-Karte" für alle Ladesäulen, damit könnten verm. auch alle leben. Man darf ja auch nicht vergessen, daß so ein PHEV/BEV schon mal gut mehr kostet, als ein herkömmlicher Verbrennen - und da reißt die Prämie nun auch nicht alles raus.
Mein persönliche Fazit nach 2 Jahren (PHEV): feines Auto und feine Sache - aber eben auch nur dann, wenn man zuhause seine "persönliche" Ladesteckdose " hat und die tägliche Entfernung mit einer Ladung rein el. hinbekommt (bzw. in der Firma kostengünstig laden kann). Die kostenlosen (jedenfalls z.Zt.) Ladesäulen beim Discounter von Herrn Schwarz oder einem schwedischen Möbelhaus sind zwar supi, aber 3 Stunden einkaufen ...
Außer Frage steht, daß Sprit tanken immer schneller gehen wird und das ich das hier alles jetzt sicher etwas "überspitzt" formuliert habe, es steht aber wohl auch außer Frage, daß in jedem (E-Auto-Fahrer) ein kleiner Unternehmer steckt, der seinen eigenen Gewinn (oder Erparnis) optimieren will. Mann kriegt den deutschen Michel aber halt nur beim Geldsäckel

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(Stern sind 3 Phasen und ein gemeinsamer 0 Leiter ...
Fast richtig. Stern sind 3 aktive Außenleiter mit einem MP-Leiter (bei uns zumeist der 0/N).
Hier wird dann die Spannung zwischen einem aktiven Außenleiter und dem MP/0/N gemessen = einphasig... Ob der Niro allerdings Stern oder Dreieck läd weiß ich nicht... Is aber auch ziemlich wumpe)
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ohne Worte - maches ist einfach mal, wie es einfach mal ist ... 
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Da bin ich soweit ganz Deiner Meinung. Ich bin zwar sowas um die 70 - 80 gefahren, kommt aber unterm Strich auf's selbe raus.
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Also erstmal: daß das mit den "Kurzschlußkaspern" nicht ganz so einfach wird, habe ich ja schon versucht, sachte anzudeuten ...
Dann ist Stern eher weniger dreiphasig, da der Spannungsabgriff zwischen altivem Außenleiter und "Stern"-punkt erfolgt = einphasig.
Dreiphasig wäre dann Dreieck; hier erfolgt der Spannungsabgriff an (zwischen) den (hier dann drei) aktiven Außenleitern.Was Deinen (1.) Elektromeister betrifft, so hat er schon erstmal grundsätzlich damit Recht, daß Du für einen EV-Lader einen RCD Typ B brauchst. Aber eben auch nur grundsätzlich.
Der schlaue Kurzschlußkasper weis ja, daß man einen EV-Lader mittels RCD A schützen darf, sofern dieser von einer UV versorgt wird, die keine weiteren Verbraucher versorgt (das war jedenfalls vor jahresfrist so, die aktuellen Bestimmungen müsste man nachlesen).... er würde einfach ne Vorsicherung im Zählerschrank setzen, ein 5x4²mm verlegen und dann den Kasten dem ich ihm geben darf anschließen ...
Naja gut, wenn er das denn so machen mag ...
Du solltest dann aber auf einem "Prüfungsnachweis für elektrische Energieanlagen bis 1000 V - Erstprüfung gem. DIN/VDE 0100-600" bestehen. Den bekommst Du von jedem Elektro-Fachbetrieb automatisch - solltest Du jedenfalls. Und dazu gehört dann auch ein ausführliches Meßwertprotokoll! -
Die Netzspannung wird zwischen den aktiven Außenleitern gemessen, das sind bei 3 Phasen nun mal derer drei und somit 400 V.
Einphasig gibt es nur einen aktiven Außenleiter, ergo wird die Netzspannung zwischen diesem und dem N gemessen; sollten idealerweise 230 V sein.Am Besten ist es, man überlässt das alles dem "Kurzschlußkasper ...
Zerbrich Dir da mal nicht den Kopf, ich bin selbst Kurzschlußkasper - sonst hätte ich mich hier arg zurückgehalten.