In der "Wirtschaftlichkeitsrechnung" spielen bekanntlich viele Faktoren mit.
Sprit- & Strompreis, Sprit- & Stromverbrauch (/100 km), Anschaffungspreis, Steuern, laufende Kosten, "Landei" (mit PV) oder Stadtmensch, km/a, ...
Bei vorhendener PV-Anlage spielen dann noch kWhp & Speichergröße eine Rolle; und natürlich das Wetter.
So um die 5 kWhp und 10 kWh Speicher sollten es (bei tgl. ~ 50 km Strecke) schon sein. Das passt dann aber auch nur im Sommer, im Winter bzw. bei eher Sonnenflaute eher weniger. Das ganze PV-Zeugs koste ja schließlich auch ordentlich Geld.
Unter'm Strich bleibt es wohl eine Bauchentscheidung.
Die große Frage ist ja, wo will die Politik hin?
Wenn Sprit teurer und Strom preiswerter wird, rechnet sich der PHEV sicher eher; wenn's andersherum kommt, eher weniger. Wenn jemand auf die Idee kommt, daß man die CO2-Bepreisung für Kraftstoff erhöhen muß, wird der PHEV wieder attraktiver ...
Momentan ist verm. der HEV die bessere Wahl für den durchschnittlichen Normalo.
Klar. elektrisch fahren hat schon was; aber da muß man dann auch lange Ladepausen bei längeren Fahrten mögen; die gibt's beim PHEV nicht.
Beim HEV auch nicht, aber dafür hat man ordentlich Spritverbrauch.
Wie man das Ganze nun hin- & herrechnet, muß jeder für sich selbst entscheiden.