Fahrt mit PHEV und Wohnwagen

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    • DANKE

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      PHEV, AHK, MJ 2019

    • Hallo Interessierte, mein nächster WOWA-Fahrbereicht:
      Coronabedingt hieß es heuer "Urlaub im Inland" und so habe ich mich entschieden, meinen WOWA von Vorarlberg nach Salzburg zu ziehen. Hin- und Rückfahrt je 353 km. Nach der Erfahrung mit dem Sportmodus - weiter oben berichtet - bin ich wieder so losgefahren und hatte bis zum Arlbergtunnel auch volle Systemleistung. Das heißt es ging angenehm flott die Arlberg-Westrampe hoch. Beim Tunneleingang = etwa höchster Punkt der Reise und ca. 50 km vom Startort - zeigte mein Niro noch 27 km elektrische Reichweite an. Ich begann an die Geschichte vom "vorausschauenden Navi" zu glauben. Aber schon bald im Raum Innsbruck - nach ca 160 km Strecke - war die elektrische Restreichweite so gegen 0, aber die flache Autobahn durchs Inntal ließ mich trotzdem flott vorankommen. Bis zu den Hügeln nach dem Inntaldreieck, kurz nach Rosenheim. Da wurde es unangenehm, weil in den eigentlich leichten Steigungen der Niro mit dem WOWA am Haken manchmal nicht mehr als 60 bis 70 km/h schaffte. Nun gut, waren ja nur ein paar Hügel, aber an die Geschichte vom "vorausschauenden Navi" glaube ich jetzt nicht mehr.
      Die Rückfahrt konnte ich gestern wieder mit vollem Akku starten. Diesmal ging es flott über die Hügel bis Rosenheim und auch weiter in Richtung Arlberg. Sogar den Anstieg nach Landeck zog der Niro den WOWA mit 80 km/h plus locker hoch. Die Anzeige der el. Restreichweite stand zwar bei 0, aber die vier letzten Striche waren noch da. Bei der Mautstelle zum Arlbergtunnel gab es jedoch nur noch einen letzten Strich. Und dann kam wiedereinmal die peinliche Erfahrung. Wer den Arlbergtunnel kennt, weiß, dass es im Tunnel in Fahrtrichtung Vorarlberg noch ca. 4 km leicht aufwärts geht. Betonung liegt auf leicht. Aber kurz nach der Einfahrt in den Tunnel war dann scheinbar der Akku leer und fast schlagartig brach die Leistung ein. Das Tempo fiel auf 45-50 km/h, nur durch manuelles Runterschalten konnte ich - mit unangenehm hoher Drehzahl wieder auf rund 70-75 km/h raufbeschleunigen. Nach der höchsten Stelle ging es dann wieder flott mit den erlaubten 80 km/h dahin und bei Bludenz - nach der Abfahrt vom Arlbergtunnel standen wieder 27 el. Restkilometer auf der Anzeige. Von einem vorausschauenden Laden durch das Erkennen einer Steigung auf der Strecke war absolut keine Spur zu spüren. Selbstverständlich war ich auf beiden Fahrten mit aktiviertem Navi unterwegs.
      Wiederholtes Fazit: Der Niro ist kein ideales Zugfahrzeug. Aber bis auf wenige nervige Kilometer geht es dohc recht gut mit dem Gespann.
      Erfreulich: Auf der Hinfahrt verbrauchte der Niro 7,3 l / 100km, auf der Rückfahrt 6,8 l /100 km.
      Und wenn ich jetzt - Campingurlaub gibt es heuer keinen mehr, in den nächsten Monaten zu rund 90% rein elekrisch unterwegs sein werde, muss ich wohl erst so Ende Oktober, Anfang November wieder einmal tanken. Und das freut mein Niro-Fahrer-Herz.
      Gruß aus dem A-Ländle
      nobu

      KIA Niro PHEV, Version Gold, Farbe Solide White
      :P

    • Hallo,
      was nobu hier beschreibt bestätigt meine Erfahrung die ich hier im Forum schon ausführlich beschrieben habe:
      1. Mit Wohnwagen immer im Sportmodus fahren
      2. Das vorausschauende Navi ist zumindest nicht für Wohnwagen am Haken ausgelegt (wie auch, es müsste ja mitbekommen dass was am Haken hängt und der ist nichtmal an Werk) und deshalb
      3. Immer durch vorausschauendes Fahren und manuelles runterschalten den Akku wieder aufladen damit er genügend Reserve für Steigungen hat.

      Bei mir bedeutet das, dass ich bei ca 20 km Restreichweite vom Akku einen Gang runter Schalter, somit mir etwas höhere Drehzahl fahre, und so den Akku wieder aufladen.
      Bei der letzten Fahrt an die Nordsee und zurück von ich fast durchgängig einen Gang niedriger gefahren als die Anzeige wollte.

      Und so kann ich am Ziel dann auch die großen Augen und neugierigen Blicke genießen, wenn ein Elektroauto mit Wohnwagen im Schlepptau über den Platz geschlichen kommt

      Kia Niro PHEV SPIRIT Schneeweiß Ganzjahresreifen Fulda MultiControl 205/60 R16, AHK
      Bestellt: Ende Februar, geplanter Liefertermin: Ende Juni
      , tatsächlicher Liefertermin: Mitte Juli, übernommen mit einigen Mängeln: 09.08.2018, Mängelbeseitigung bzw. rechliche Klärung steht noch aus
      Wohnwagen Tabbert Comtesse 460
    • Tobiro schrieb:


      Und so kann ich am Ziel dann auch die großen Augen und neugierigen Blicke genießen, wenn ein Elektroauto mit Wohnwagen im Schlepptau über den Platz geschlichen kommt
      Stimmt,
      und für Gesprächsstoff ist gesorgt. Ich überlege, ob ich bei KIA um eine Vergütung für Werbegespräche ansuchen soll. Immer wieder musste/durfte ich auf dem CP vom Fahren mit einem Plug-In-Hybrid erzählen

      Gruß aus dem A-Ländle
      nobu

      KIA Niro PHEV, Version Gold, Farbe Solide White
      :P

    • Hallöchen

      Ich habe nicht vor meinen Niro mit einem Anhänger zu tracktieren trotzdem fand ich es interessant bzw reizvoll Eure Berichte im Zusammenhang Campinghängern zu lesen . Spannender kann es wohl kaum sein . Eigene Erfahrungen mit diesem Thema sind spärlich aber immerhin habe ich überhaupt welche . Die kommen daher weil ich eine Überführungsfahrt eines Campighängers auf der A2 von in der Nähe von Bielefeld nach Berlin selbst teilweise gefahren bin . Das war in neunzigern . Mein Vater hatte sich einen BMW Compakt mit 1.6l und 105 Ps geleistet und danach auch einen Campinghänger bestellt . Der hatte ein Gewicht von ca 850 kg . Wie er hieß weis ich nicht mehr . Als ich diese Fuhre selbst fahren durfte war das meine erste Gespannfahrt . Meiner Meinung nach funktionierte das ganz gut . Mein Vater fuhr extrem vorsichtig und traute sich kaum auf die mittlere von drei Spuren . Als ich fuhr bin ich es natürlich auch vorsichtig angegangen allerdings habe ich dann doch mal überholte wenn es größere Lücken gab . Also ich hab versucht drauf zu achten nicht unnötig die Schnelleren auszubremsen so wie ich ich sonst auch fahre . Nach meinem Empfinden hatte der BMW genug Reserven um die 100 zu halten ohne Drehzahlorgien hinnehmen zu müssen . Es hat mir sogar richtigen Spaß gemacht . Damit hätte ich mich bestimmt auch auf Girgsstraßen getraucht . Ob man sich das mit dem Niro trauen kann weis ich nicht . Man kann wohl das Benzinelektomotorgespann nicht mit einem 1.6l und 105 Ps wie im BMW oder heutigen Benzinern vergleichen . Schließlich hat er Systembedingt mehr Gewicht an Bord . Aus dem Berichten kann man gut herauslesen , das der Benzinmotor allein sich etwas schwer tut allein die Fuhre zu bewegen . Er ist ja schließlich auf Spasamkeit getrimmt . Klar sein muß das wenn man ins Gebirge fährt niemal bis an die Grenzen des technisch machbaren zu gehen. Nich umsonst steht in der Zulassung bis zu welcher Steigung man das Höchstgewicht ziehen darf . Mit dem Niro egal welchem 1200-1300 zuziehen kann bedeuten , das er eine Gebirgsstraße vielelicht nicht schafft . Wer weis denn schon vorher auf welche Steigungen man auf de weg trifft . Ich hab es als Mitfahrer erlebt , wie mein Vater sich mit seinem alten Opel Kadett 1.4 l 60Ps herumgequält hat mit 4 Personen im ersten Gang und einem Queck Aero am Haken . Der ist ein bissel größer als der Queck Junior welcher an den Trabant 601 angehängt werden durfte . So möchte ich nicht durch die Gegent krauchen müssen . Ich hätte Angst gehabt das ich nicht den Berg nicht hoch komme .
      Ich habe als Kind Urlaubsfahrten mit Tabant 601 und Lastenanhänger voll gepackt erlebt . Damals wohnten wir noch in Görlitz . Wenn man die Stadt verlässt Richtung Cottbus (B115) kommt wenige Kilometer nach Ortausgang die Kunnerwitzer Senke . Man fäht erst Mal wie in ein Loch hinein und muß sich dann wieder hoch ackern . Unten hatten wir 80 Km/h und oben kamen wir mit 20km/h an . Das ist Abenteuer pur und nicht nur deswegen . Das war automobiler Minimalismus . Das es noch minimaler geht hat uns eine alte Förstersfrau erzählt . Die sind mit einem Krauseduo ins Gebirge gefahren . Ich wußte bis dahin garnicht das sowas durchführbar wäre . Es handelt sich dabei um ein Zweisitziges Gefährt von Simson der glaube ich auf dem Habicht Moped basiert . Das Ding hat nur einen Mopedtank von ca 5-6 Litern . Das funktionierte nur weil es unterwegs Schränke mit Benzinkanistern gab . Unglaublich aber so hat sie das erzählt . Einfach irre wie konnte da Gepäck transportiert werden . Ich glaub da war hinten ein kleiner Gepäckträger drauf .

      Schöne Grüße Jens

      Kia Niro Hev Vision ozeanblau Stylepaket , Navipaket bestellt am 23.03.2020 seit 03.06.20 in Betrieb

      Lenovo P2 Android 7 / Samsung Tab A 10.5 Zoll 2018 Android 9 Opera

    • nobu schrieb:

      Hallo Interessierte, mein nächster WOWA-Fahrbereicht:
      Coronabedingt hieß es heuer "Urlaub im Inland" und so habe ich mich entschieden, meinen WOWA von Vorarlberg nach Salzburg zu ziehen. Hin- und Rückfahrt je 353 km. Nach der Erfahrung mit dem Sportmodus - weiter oben berichtet - bin ich wieder so losgefahren und hatte bis zum Arlbergtunnel auch volle Systemleistung. Das heißt es ging angenehm flott die Arlberg-Westrampe hoch. Beim Tunneleingang = etwa höchster Punkt der Reise und ca. 50 km vom Startort - zeigte mein Niro noch 27 km elektrische Reichweite an. Ich begann an die Geschichte vom "vorausschauenden Navi" zu glauben. Aber schon bald im Raum Innsbruck - nach ca 160 km Strecke - war die elektrische Restreichweite so gegen 0, aber die flache Autobahn durchs Inntal ließ mich trotzdem flott vorankommen. Bis zu den Hügeln nach dem Inntaldreieck, kurz nach Rosenheim. Da wurde es unangenehm, weil in den eigentlich leichten Steigungen der Niro mit dem WOWA am Haken manchmal nicht mehr als 60 bis 70 km/h schaffte. Nun gut, waren ja nur ein paar Hügel, aber an die Geschichte vom "vorausschauenden Navi" glaube ich jetzt nicht mehr.
      Die Rückfahrt konnte ich gestern wieder mit vollem Akku starten. Diesmal ging es flott über die Hügel bis Rosenheim und auch weiter in Richtung Arlberg. Sogar den Anstieg nach Landeck zog der Niro den WOWA mit 80 km/h plus locker hoch. Die Anzeige der el. Restreichweite stand zwar bei 0, aber die vier letzten Striche waren noch da. Bei der Mautstelle zum Arlbergtunnel gab es jedoch nur noch einen letzten Strich. Und dann kam wiedereinmal die peinliche Erfahrung. Wer den Arlbergtunnel kennt, weiß, dass es im Tunnel in Fahrtrichtung Vorarlberg noch ca. 4 km leicht aufwärts geht. Betonung liegt auf leicht. Aber kurz nach der Einfahrt in den Tunnel war dann scheinbar der Akku leer und fast schlagartig brach die Leistung ein. Das Tempo fiel auf 45-50 km/h, nur durch manuelles Runterschalten konnte ich - mit unangenehm hoher Drehzahl wieder auf rund 70-75 km/h raufbeschleunigen. Nach der höchsten Stelle ging es dann wieder flott mit den erlaubten 80 km/h dahin und bei Bludenz - nach der Abfahrt vom Arlbergtunnel standen wieder 27 el. Restkilometer auf der Anzeige. Von einem vorausschauenden Laden durch das Erkennen einer Steigung auf der Strecke war absolut keine Spur zu spüren. Selbstverständlich war ich auf beiden Fahrten mit aktiviertem Navi unterwegs.
      Wiederholtes Fazit: Der Niro ist kein ideales Zugfahrzeug. Aber bis auf wenige nervige Kilometer geht es dohc recht gut mit dem Gespann.
      Erfreulich: Auf der Hinfahrt verbrauchte der Niro 7,3 l / 100km, auf der Rückfahrt 6,8 l /100 km.
      Und wenn ich jetzt - Campingurlaub gibt es heuer keinen mehr, in den nächsten Monaten zu rund 90% rein elekrisch unterwegs sein werde, muss ich wohl erst so Ende Oktober, Anfang November wieder einmal tanken. Und das freut mein Niro-Fahrer-Herz.
      Gruß aus dem A-Ländle
      nobu
      Hallo nobu,

      wenn du das nächste mal zu wenig Akku hast und es Bergauf geht einfach einen Gang runterschalten und dann sind 80km/h locker drin, bin schon des Öfteren die Strecke nach Salzburg gefahren.
      KIA Niro HEV MJ-2017 - Silver Edition (Austria) ohne Adaptiver Tempomat
    • Hallo, das vorrausschauende Navi funktioniert hervorragend! Leider weiß es natürlich nicht dass Du einen Anhänger mitführst und was er wiegt und welchen CW Wert diese Schrankwand hat! Muss schon mal selbst aufpassen und eventuell im Sportmodus einen kleineren Gang wählen damit dir Batterie nicht ganz lehr wird! :thumbup:

      Kia Niro PHEV Spirit, MJ 2019, EZ 02.04.2019, Graphit Metallic, AHK Starr,
    • Hallo,
      hier kommt mein nächster WOWA Fahrbericht. Vorweg habe ich den WOWA beim lokalen Verwerter wiegen lassen. Die freundliche Wiegedame ließ mich erst raten was ich denn so glaube. Ich hoffte auf 1200 und befürchtete 1500 kg. Es waren 1060 kg :) .
      Dann kamen noch zwei Fahrräder (nicht elektrisch!) und ein wenig Klamotten dazu. Der Rest geht immer ins Auto.
      Aus dem nördlichen Ruhrgebiet ging es über 500 km auf die Schwäbische Alb, im Sportmodus, wie empfohlen. Das Ergebnis, mit ca 90 km/h war nicht so dolle. 8,5 l/100 km sind sicher recht gut aber nach 300 km war der Akku leer und es wurde eine ziemliche Quälerei, mit teilweise über 4000 U/min.
      Auf den Campingplätzen konnte ich überall mit 16 A abgesicherten Spannungsquellen problemlos laden. (Was ich ausgiebig genutzt habe.)
      Der zweite Weg ging dann rüber Richtung Altmühltal, ca 140 km. Diesmal ohne Sportmodus und mit ganz gefühlvollen rechten Fuß. Im Ergebnis mit 6,9 l/100 km. Das war toll!
      Die letzte und größte Streck 523 km zurück schaffte ich mit gleicher Einstellung auf D, wie das verbotene Buch ja ach empfiehlt mit 7,3 l/100 km. Das ist schon wirklich toll und habe ich mit meinen Dieseln die ich vorher gefahren bin nie erreicht.
      Trotzdem würde ich eine solche Strecke nicht mehr in einem Rutsch fahren wollen, weil ab cirka 300 km, auch bei vorsichtiger Fahrweise, nicht über 90 km/h, m ein WOWA den Akku in die Knie zwingt.
      Das heißt für die Zukunft kurze Etappen aufladen und weiter. (Bin Rentner ;) )
      Ich wünsch Euch einen schönen Herbst!

      PHEV, AHK, MJ 2019

    • Hallöchen

      Es ist schon ein völlig anderes Fahren im Vergleich zu einem klassischen Auto mit nur einem Verbrennungsmotor egal welchem . Der Verbrauch mit 1 Tonne hinen dran ist der Hammer . Da mußt Du schon ziemlich gleichmäßig gefahren sein . Geht es auf der Strecke auch Mal Berg hoch ? Sehr viel bestimmt nicht .

      Schöne Grüße Jens

      Kia Niro Hev Vision ozeanblau Stylepaket , Navipaket bestellt am 23.03.2020 seit 03.06.20 in Betrieb

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    • Es ging durch den Westerwald, den Spessart und die Voralb (alles so bis um die 500 m, zuhause bin ich bei 30 m).
      Vor Ort, im Schwäbischen und Bayern, ohne WOWA gings bis an die 1000 m und das natürlich alles rein elektrisch; war schon toll!

      Habe halt immer versucht die Anzeige im unteren "dicken" grünen Bereich zu halten.
      Mit SSC fahr ich nur für mich allein, sonst ziehen die Beschleuniger vor einem den Verbrauch in die Höhe.

      Immer ganz piano! :)

      PHEV, AHK, MJ 2019

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Totoniro ()