Wallbox (PHEV)

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    • Wallbox (PHEV)

      Man könnte ja vielleicht auch mal darüber nachdenken, sich hier über Wallboxen (mit Für und Wider) auszutauschen.
      Ergo wer hat welche Wallbox, kann diese empfehlen (oder eben auch nicht), warum, wieso, weshalb ... Preis, Leistung und was sonst noch so interessant wäre.

      Ich mag hier keine Diskusion darüber anstoßen, ob nun das Laden via Ziegel oder via Wallbox für die Batterie besser ist; das ist physikalisch betrachtet keine Frage; langsam laden, nicht zu früh laden, Tiefenentladungen vermeiden (ergo nicht zu spät laden) - mal so ganz allgemeinglobalkonkret formuliert.

      Die Ladung via Ziegel wird ja als "Notladung" bezeichnet; da stellt sich folgerichtig die Frage, was dann als "Normalladung" anzusehen ist. Darauf gibt's (wen wundert's) keine wirklich erschöpfende Antwort.
      Wenn wir nun mal eins und eins zusammenzählen, kommen wir hier wohl unweigerlich bei der Wallbox an.

      Die verbreitete Ansicht, daß die Ladung via Ziegel an der Steckdose nicht so empfehlenswert ist, da ggf. die Steckdose heiß wird ... ist insofern vollkommener Unsinn, als eine ganz normale Schuko-Steckdose (mit 3 x 1.5 mm² Einspeisung) 16 A als Dauerlast (Stromaufnahme) aushält - fachgerechte Installation vorausgesetzt, also I NSi = 16 A, Einspeisung = NYM-J (oder vergleichbare), 3 x 1,5 mm² (bei Mehrlänge besser noch 3 x 2,5 mm²); das passt und entspricht auch den anerkannten Regeln der Technik (DIN/VDE 0100-600/105).

      Wenn man nun mal ganz allgemein nach der Formel P = U * I rechnet, kommt man unweigerlich auf die Leistungsaufnahme von knapp 3,7 kW (I: 16 A * U: 230 V = P: 3,680 kW); da ja 1~AC, ergo ohne Verkettungsfaktor; cos phi mal mit (ganz großzügig) 1,0 angenommen.

      Wenn man denn diesbezüglich bei Kia nachfragt, bekommt man (u.a.) die TNMLST237H (NewMotion, über KOPA [€ 699,-]) offeriert; das empfinde ich persönlich ... als einen sehr "ambitionierten Preis.

      Also wer kann welche Wallbox empfehlen und warum; und wer kann welche Wallbox nicht empfehlen & warum nicht.

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      PHEV Spirit, 07/2018, Graphit Metallic, alles außer Hamsterhaken, So+Wi auf 16"

    • Ich habe hier irgendwo gelesen, daß der Niro nur 3,6 kW kann; demzufolgen wäre doch alles, was mehr Leistung kann "totes Kapital" - natürlich vorausgesetzt, man will damit nur den Niro laden.
      Der Niro kann bekanntlich auch "nur" einphasig (sieht man klar und deutlich an der Ladesteckdose im Kotflügel; nur N, PE & L1 belegt), demzufolge ist für den Niro wohl auch eine dreiphasige Box zu 2/3 rausgeschmissen Geld.
      Klar ist so eine Wallbox zumeist auch eine Frage zwischen Daumen und Zeigefinger; man muß zum Niropreis nochmal ~ 1k dafür draufrechnen (Anschaffung + Installation).
      Alleine der RCD Typ B kostet schon richtig ... Überwindung - der hat jetzt allerdings erstmal nix mit der eigentlichen box zu tun, das fällt dann mit unter die Installation. Tip: man kann den Typ B übrigens auch umgehen, in dem man hinter der HV eine UV installiert, von der nur die Wallbox gespeist wird, dann reicht der Typ A lt. DIN/VDE und der ist entschieden preiswerter, als Typ B; muß man halt mal rechnen, ob das Sinn macht - ne zusätzliche UV kostet ja auch bissi was (Einspeisung mit TN-C-Netz und dann ein TN-S-Netz aufbauen).
      Und jetzt kommt, was kommen musste: warum hast Du Dich denn für die 11 kW-Variante entschieden?

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    • bfs schrieb:

      Die verbreitete Ansicht, daß die Ladung via Ziegel an der Steckdose nicht so empfehlenswert ist, da ggf. die Steckdose heiß wird ... ist insofern vollkommener Unsinn, als eine ganz normale Schuko-Steckdose (mit 3 x 1.5 mm² Einspeisung) 16 A als Dauerlast (Stromaufnahme) aushält - fachgerechte Installation vorausgesetzt
      Und das ist eben völlig falsch. Ich habe den Ladeziegel an einem Mennekes Baustromverteiler mit hochwertigen Steckdosen und lade mit 2,4 kW. Dort bereits werden die Steckkontakte nach einiger Zeit so heiß, dass man sie mit der Hand nicht mehr anfassen möchte (also über 60°C).

      Deinen Wasserkocher oder eine große Werkzeugmaschine kannst du schon mal 10 Minuten mit 16A laufen lassen. Aber ein Elektroauto zieht die Leistung über Stunden! Das ist der entscheidende Unterschied und das packt Schuko nicht.

      Die 3 Stufen, die der Niro Ladeziegel kann (1; 1,5 und 2,4 kW) sind also in Ordnung, darüber wäre leichtsinnig und sind mit gutem Grund nicht einstellbar.

      bfs schrieb:

      Wenn man denn diesbezüglich bei Kia nachfragt, bekommt man (u.a.) die TNMLST237H (NewMotion, über KOPA [€ 699,-]) offeriert; das empfinde ich persönlich ... als einen sehr "ambitionierten Preis.
      Eine einphasige Wallbox mit 3,7 kW zu kaufen, wäre großer Unfug. Es reicht wieder nicht für echte Schnell-Ladung (man denke an eine Zeit nach dem Niro mit einem "echten" Elektroauto) und hat daher keinen nennenswerten Vorteil gegenüber dem Ladeziegel. Ob man nun 2 oder 3 Stunden wartet, dürfte für die meisten egal sein.

      In der eigenen Garage installiert genügt sogar nur 1 kW Ladeleistung, um den Niro über Nacht voll zu bekommen.

      Fazit: Wenn Wallbox, dann 3phasig und mindestens 11 kW. Nicht nötig für den NIro, aber zukünftige Elektroautos.
      Wer über Nacht lädt, reduziert den Strom im Niro-Menü und verwendet weiter das mitgelieferte "Notladekabel".

      Niro PHEV, Spirit mit LED-Licht und ADA + Leder-Paket +Technik-Paket

    • Eine gute Schuko schafft durchaus 16A dauerhaft, aber wie ich schon immer schrieb ist Schuko nicht für Feuchtraum/Aussen-Anwendungen gedacht. Helfen kann da(z.B.) der AVM DECT!210, der die Temperatur der Dose mitmisst. Aber grundsätzlich sollte man bei sowas ein Auge drauf haben.

      Nach momentaner Indikation hat der Niro EV auch nur 1phasiges AC Laden.
      3phasig ist einfach konstenintensiver, da erstmal 3 Schaltnetzteile benötigt werden.
      Für Hochstrom Laden wird wohl DC Laden das Rennen machen. Das unterstützt der IONIQ schon bis 100kW


      edit: Mennekes ist übrigens ein Hersteller, du meintest wohl IEC 60309. Der ist natürlich viel besser für sowas geeignet und für Dauerbelastung gedacht. Wenn der so heiß wird würde ich mir mal die Kontakte ansehen. Da stimmt dann was nicht.

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      D- MJ 2017 HEV Spirit Oceanblau mit ADA(P1) und Leder(P5). EZ 8.11.2016, Hergestellt 17.8.2016 :thumbsup:
      Sommer 18" Serie, Winter 16" Magnit ...Redmi Note 5 global...PIXLINK LW3G WiFi Router...PV Anlage 4,68kWp seit 10.3.2007
    • Orion schrieb:

      Und das ist eben völlig falsch. Ich habe den Ladeziegel an einem Mennekes Baustromverteiler mit hochwertigen Steckdosen und lade mit 2,4 kW. Dort bereits werden die Steckkontakte nach einiger Zeit so heiß, dass man sie mit der Hand nicht mehr anfassen möchte (also über 60°C).
      Dann liegt dies z.B. an zu hohen Ünbergangswiderständen, vielleicht mal die Kontakte überprüfen bzw. nachziehen - (ohne jetzt näher darauf einzugehen, wann das beim Baustromverteiler vorgeschrieben ist; nachzulesen in den einschlägigen anerkannten Regeln der Technik).
      Eine ganz normale Schuko-Steckdose ist für 16 A ausgelegt, genau wie NYM-J (oder NYY-J) 3 x 1,5 mm². Darüber gibt's nix zu diskutieren, Punkt.
      Ob man nun eine Dose mit Federklemmen oder vielleicht mit Schraubkontakten verwendet, bleibt der eigenen Intelligenz überlassen.


      Orion schrieb:

      Eine einphasige Wallbox mit 3,7 kW zu kaufen, wäre großer Unfug. Es reicht wieder nicht für echte Schnell-Ladung (man denke an eine Zeit nach dem Niro mit einem "echten" Elektroauto) und hat daher keinen nennenswerten Vorteil gegenüber dem Ladeziegel. Ob man nun 2 oder 3 Stunden wartet, dürfte für die meisten egal sein.
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
      Ich schrieb dazu (u.a.):

      bfs schrieb:

      natürlich vorausgesetzt, man will damit nur den Niro laden.
      Soweit die Fakten.
      Ich will hier natürlich auch nicht in Abrede stellen, daß es ggf. vielleicht empfehlenswerter gewesen wäre, den Ladeziegel nicht mit einem Schuko-Stecker, sondern z.B. mit einem sogenannten Camping-Stecker (CEE blau) auszustatten; aber die Entscheidung hat uns Kia abgenommen.

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung, daß es für den Niro eine einphasige Wallbox mit 3,6 kW tut; wie breits erwähnt, ohne die Ambition, damit andere Fahrzeuge laden zu wollen.
      Das ist natürlich nur meine ganz private Meinung und ich hab auch kein Problem damit, daß andere andererer Meinung sind.
      Und nicht zuletzt sind wir hier ja alle für konstruktive Vorschläge offen.

      In diesem Sinne, dden Herren hier heute guten Durst :thumbsup:

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    • bfs schrieb:

      Ich habe hier irgendwo gelesen, daß der Niro nur 3,6 kW kann; demzufolgen wäre doch alles, was mehr Leistung kann "totes Kapital" - natürlich vorausgesetzt, man will damit nur den Niro laden.
      Es stimmt, die von mir gekaufte Wallbox hat 11 KW, die ich beim Niro PHEV nicht ausschöpfe. Hier habe ich einfach in die Zukunft investiert, für den Fall eines anderen E-Fahrzeuges meiner Familienangehörigen.

      Aber totes Kapital?? Meine Wallbox liefert das selbe Ergebnis wie die von dir genannte ist aber 100 Euro günstiger und nur deshalb habe ich sie erwähnt.

      Wer natürlich seinen Ladestrom gesondert angezeigt bekommen haben will oder dIe Wallbox mit dem Internet verbinden will usw benötigt etwas anderes. Ich bin jedoch mit meiner jedoch zufrieden auch wenn es sicher noch bessere geben wird

      DE,PHEV,Vision,weiß (seit dem 09.02.2018)

    • ich verlinke hier mal openenergymonitor. shop.openenergymonitor.com/ev-charging/
      Die bieten interessante Ansätze für EV mit dem dazugehörigen Montoring.
      Vor allem das: shop.openenergymonitor.com/ope…-ev-charging-station-kit/
      Bietet z.B. auch ein gesteuertes Direktladen mit einer PV Anlage

      Ist eine ?nicht?kommerzielle Community und ich bin kurz vor dem Einstieg. Erstmal für Hausmonitoring mit folgendem EV Ausbau

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    • TWaA schrieb:

      Es stimmt, die von mir gekaufte Wallbox hat 11 KW, die ich beim Niro PHEV nicht ausschöpfe. Hier habe ich einfach in die Zukunft investiert, für den Fall eines anderen E-Fahrzeuges meiner Familienangehörigen.

      Aber totes Kapital?? Meine Wallbox liefert das selbe Ergebnis wie die von dir genannte ist aber 100 Euro günstiger und nur deshalb habe ich sie erwähnt.
      Ist doch vollkommen ok so - für Dich. Und genau so soll es ja auch sein, daß muß jeder für sich entscheiden.
      Wenn Du also perspektivisch bedacht hast, daß der Niro noch "familiären" Zuwachs bekommt, ist das sicher eine weise Entscheidung und ich hätte es verm. ähnlich gemacht.

      Ich selbst habe ja noch nicht mal den Niro, ergo auch noch etwas Zeit mit der Wallbox. Habe einfach mal informatorisch beim :) nachgefragt und daraufhin das Kia-Rundschreiben Zubehör für E-Mobilität bekommen; darin sind 4 Wallboxen für den Niro PHEV aufgeführt, alle deutlich über € 500,-.

      Der Sinn dieses Themas war ja auch (bzw. ist es), hier Anregungen, Hinweise, Empfehlungen u.ä. zu sammeln, die einen kleinen Überblick über die am Markt erhältlichen Geräte bieten und so dem einen (oder der anderen) damit bei der Auswahl behilflich sein zu können.

      Ich selbst z.B. habe mich erstmal mit dem Gedanken vertraut gemacht, ~ € 500,- in eine Wallbox zu investieren. Für mich ist aber der Niro die erste Wahl, ergo reicht mir eine mit 3,6 kW und einphasig vollkommen aus. Ein reines EV steht nicht zur Debatte; erstens sind da die Preise noch jenseits von Gut und Böse und zweitens ist die Technologie noch nicht "ausreichend" (zu lange Ladedauer für zu wenig Reichweite). Das ist aber nur meine ganz privatpersönliche Meinung - wer da eine andere hat, darf sie gerne behalten :P

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    • bfs schrieb:

      Ein reines EV steht nicht zur Debatte; erstens sind da die Preise noch jenseits von Gut und Böse und zweitens ist die Technologie noch nicht "ausreichend" (zu lange Ladedauer für zu wenig Reichweite). Das ist aber nur meine ganz privatpersönliche Meinung - wer da eine andere hat, darf sie gerne behalten :P
      Nö, behalte sie nicht ;)
      Der IONIQ kann mit 100kW DC laden.(wird beim Niro EV nicht anders sein) Das sind ca 700km/Stunde. Das ist schonmal ein Wort...wenn die richtige Ladestation erreichbar ist.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von laun3006 ()

    • Die Schukodose ist auf 10A Dauerstrom und einem kurzzeitigen Spitzenstrom von 16A ausgelegt. Wirklich hochwertige Dosen in gutem Zustand kann man auch mal länger mit dem vollen Strom belasten ohne das sie das Übel nehmen, alte etwas verschlissene Dosen haben bei deutlich unter 10A schon Probleme. Man bedenke die Schukodose ist eine Entwicklung aus dem Jahre 1928.

      Rämmelken, Rämmelken rüssele di!Biste von Gott kumm tau mi! Biste owwer von'n Düwel goah von mi!

      2018 PHEV Spirit, Technik-Paket, Schiebedach

    • Remmelken schrieb:

      Die Schukodose ist auf 10A Dauerstrom und einem kurzzeitigen Spitzenstrom von 16A ausgelegt...
      Man bedenke die Schukodose ist eine Entwicklung aus dem Jahre 1928.
      Wer sagt denn sowas und was hat das mit dem Alter zu tun?


      Z.b.: hier oder hier kann man es gut nachlesen
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    • Laun hat auf den Punkt gebracht und fundiert begründet

      bfs schrieb:

      ... eine ganz normale Schuko-Steckdose (mit 3 x 1.5 mm² Einspeisung) 16 A als Dauerlast (Stromaufnahme) aushält ...
      was ich bereits anmerkte.
      Manch einer ist halt vom Fach und weis demzufolge auch genau, was er da sagt.

      Remmelken schrieb:

      Die Schukodose ist auf 10A Dauerstrom und einem kurzzeitigen Spitzenstrom von 16A ausgelegt
      Hier "Halbwissen" zu verbreiten halte ich für eine sehr fragwürdige Idee, noch dazu könnten dadurch bei den Usern, die nun nicht grade Elektriker sind, vollkommen falsche Eindrücke entstehen.
      Eine ganz normale Schuko-Dose kann 16 A ab, als Einspeisung reicht 3 x 1,5 mm² und abgesichert wird mit 16 A (zumeist Char. B). Punkt, Aus, Ende.
      Da wir ja nun in D leben, gibt's da natürlich auch ne Ausnahme = wenn die Zuleitung der Steckdose in wärmegedämmten Wänden verlegt ist, darf nur mit 13 A abgesichert werden.

      Laun schrieb sinngemäß auch, daß das Schuko-System nicht für Außenanlagen geeignet ist; dem wage ich (bei FR-AP) zu widersprechen, mit folgender Begründung:
      Schutzgrad einer Schuko-Dose = IP 44. Das bedeutet im Klartext: Schutz gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1,0 mm und allseitiges Spritzwasser.
      Ob das dann auch immer wirklich so hinhaut, hängt von vielen Faktoren ab; und außer Frage steht, daß Wasser und Elektrik sich gar nicht vertragen.
      Wenn die Steckdose nun z.B. in einer Garage oder einem Carport (innen) montiert wird, gibt es da keiner Probleme.
      Klar darf man nicht ne halbe Stunde mit einem C-Rohr draufhalten und die Steckdose außen an Garage/Carport zu montieren wäre sicher auch nicht die intelligenteste Lösung ... aber für solche Fälle gibt's ja den RCD :D
      Wie ich auch bereits erwähnte, gibt's die Suchuko-Dosen mit Federklemmen (war lange Zeit sehr verbreitet) und mit "konventionellen" Schraubanschlüssen (kommt langsam wieder in Mode); hierin steckt natürlich auch Potential, um Übergangswiderstände (und damit Erwärmung) zu minimieren/reduzieren.
      Bei fachgerechter Installation gibt es aber selbst mit Federklemmen keine zu hohen Übergangswiderstände und damit Erwärmungen. Es sollte aber eben fachgerecht gemacht worden sein, also z.B. die Isolation von N (bl), PE (gn/ge) & L (sw o. bn [gr]) min. 11 mm abisoliert).
      Aber das betrifft ja nur die Variante Ladeziegel (übrigens nicht nur die Steckdose, sondern natürlich auch den Stecker), das Thema hier ist ja eigentlich die Wallbox 8)

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