Ich schalte auch mal manuell um bei langen Strecken die Drehzahl in dem Bereich zu haben wo der Akku nachgeladen wird. Wenn wir nach Italien und über den Brenner fahren. Viele Cplätze haben heute auch ladestationen, daher hab ich das Ladekabel dabei. Ebenso das Kia-Ladeteil um im Notfall etwas am Caravan-Stellpaltz nachzuladen, aber das ist ne riskante Sache und es wird meistens untersagt. Oft haut es die Sicherung am Stellplatz o. im Wowa raus. Oder wenn man noch einen Verbraucher zuschaltet.
Die Tipps (Windschatten, 95 km/h, auf hügeligen Strecken in jedem Fall Sportmodus - am Besten immer wenn d. Wowa dran ist, Gewicht niedrig halten u. lieber langsam wenn es steil wird) haben sich über die Jahre bewährt. Das wird sich auch bei Dir "einspielen"
Beiträge von ExBeetlefan
-
-
Wir sind auch demnächst mit unserem. Detleffs Cjoy 480 fsh mit 1300kg unterwegs. Die überführungsfahrt von Aschaffenburg nach Castrop war sehr spannend. Ich konnte bim Händler noch den akku vollmachen. Mit EMotor super gezogen, im Sauerland wurde es dann träge, da ich im ECoModus gefahren bin. Der Motor dreht ziemlich hoch. Im sportmodus ging es dann wieder besser. Es macht wirklich Spaß mit dem Niro den Wohnwagen zu ziehen. Ich bräuchte noch nicht mal Zusatzspiegel, da der Wohnwagen nur 212 breit ist. Mit Spiegeln aber Sicherer. Der Verbrauch lag bi 7,9l auf 100km.
Hallo Elma45, einfach mal die versch. Fahrmodi testen und immer darauf achten das dein Akku nicht unter 50% absäuft. Ja der Motor dreht dann manchmal ziemlich hoch. Es kommt auch darauf an "wieviel Elektrounterstützung" u. welches Tempo man haben will. Daher schaue ich, dass der Akku immer über 55% bleibt. So hab ich genug Reserve. Du hast ja das neuere Modell, da sind die E-Motoren stärker, der Akku etwas größer! Dein Verbrauch ist mit Wowa "Standard", damit kannst Du zufrieden sein.
Du wirst Dich aber dran gewöhnen müssen auf Strecken (wie im Sauerland) wo es ziemlich hügelig ist, im Sportmodus zu fahren. Hilfreich ist die Anzeige Energiefluss. Da sieht man genau was die aktuelle Lage ist. Auch manchmal manuell schalten. Im Hügelland hilft es mit den LKWs mitzuschwimmen, spart viel Benzin. Einfach mal ausprobieren. Dein Joy hat dasselbe Gewicht wie mein Knausi, der aber um 20 cm breiter ist. Ist also besser, weniger Widerstand.
Ansonsten viel Spaß mit dem Gespann, man kann damit wirklich gut unterwegs sein. Habe meinen niro u. jetzt 5 Jahre u. 70.000 km, immer noch sehr zufrieden. War damals ein "Wagnis", meine Frau hatte Angst so einen Versuch zu starten. Wenn das nicht klappt - aber tolles Fahrzeug, funktioniert super. Wiege immer, hab meisten 1.250 kg dran. Auf dem Cplatz schalte ich Licht u. Spiegel alles ab, da macht man das Kfz öfters auf u. zu.
Leider ist der niro ja das letzte PHEV Modell, aber zwischenzeitlich gibt es auch EVs die einen Wowa locker 400km ziehen. Das Problem ist dann nur, das die Kisten doch heftig teuer sind. Daher hoffe ich auf ein "langes niro Leben." -
Kurzer Nachtrag: Die Milenco Aero Platinum Mirror sind super. Halten bombenfest. Keine zusätzlichen Spanngummis nötig (4x Campen und etwa 2.500km angebracht) Man sollte vorher die Spiegel außen säubern, Denn die Gummis "drücken auch Dreck" in den Lack rein. Das könnte dann scheuern. Für mich die besten Spiegel am niro und Wowa.
-
Na dann, danke für eure Beiträge und dann wünsche ich allen mal entspannte Weihnachten und Planungen für 2022 mit eurem Caravan. Egal welche Marke, egal ob er gezogen werden muss oder steht. Urlaub ist ne feine sachen und beim Campen wird er noch entspannter! Ich bleib dabei - der KIA niro PHEV ist nicht der beste Zugwagen, aber ein tolles Auto!

-
Wer noch Interesse am Thema hat, ich habe hier endlich meine Erfahrungen reingeschrieben. Welche Wohnwagen habt Ihr
-
Entschuldigung das man solange auf einen Bericht warten musste. Leider persönliche Umstände, dass ich keine Zeit fand. Aber ich habe von diesem Forum schon viel profitiert. Nun möchte ich wieder etwas Input zurückgeben, wo endlich Zeit ist. Und an dieser Stelle einfach mal allen Danke sagen die vor langerZeit meine Fragen beantwortet haben!
Wir waren 2021 3x mit dem Gespann (niro+Knausi Sport 420) beim Campen. Odenwald (300 km), Allgäu - Bodensee (500 km). Im Herbst Gardasee (1.300 km). niro + Knaus.
Die ersten Touren waren zum eingewöhnen und austesten. Die letzte Tour war dann der persönliche Härtetest, alles gut. 9 Std Fahrzeit mit Pause und etwas Stau.
Mit dem Gespann bin ich rundum zufrieden, auch wenn es sicher besser wäre, der Wowa hätte weniger Gewicht. Aber Ebikes müssen halt immer mit, Außengrill u. Platzkomfort auch und der niro packt das!! » Sofern man Sportmodus fährt - tlw. manuell schaltet - auf Akku u. Drehzahlen achtet.
Am Besten bin ich gefahren (sind keine news), wenn ich mit den LKWs mitschwamm. Wer auf die Tube drücken und die 100 stetig ausfahren will, geht nicht! Auch logisch was geht - Spritverbrauch schnellt in die Höhe, der Akku Ruckzuck in die Tiefe. Habe ich auf dem Rückweg v. Gardasee im Allgäu mal ausgetestet. Hatte noch 70% Akku (trotz Brenner u. Fernpass) Ab Kempten eine ganze bis Ulm zeitlang LKW zügig überholt, per Tempomat 105 km/h gefahren. Da kriegt man dann Stielaugen auf die Akku- u. Tankanzeige. Hatte in Reutte nochmals günstig getankt. Günstige Bezinpreise, da kann mal was austesten.
Auf den meisten Campingplätzen konnte ich den PHEV aufladen - aber nicht mit dem Ladeziegel ab Werk, sondern mit der go-e Wallbox. Die kann man auf 6A einstellen, Adapter auf 230 V. Das haut dann die Sicherung nicht raus. Danke nach Österreich für so ne tolle Wallbox mit zahlreichen Features u. einem Hammerpreis. Das getrennte Ladekabel geht völlig i.O.! Kann ich an Ladesäulen gebrauchten.
Nun noch was zum Spritverbrauch. Die kurzen Strecken mit 6,4 - 7,8 l, die lange Tour mit 8,3 - 9,2 - 7,8 l. Also der Verbrauch ist für mich absolut in Ordnung mit der "Schrankwand".
Die Entscheidung für den niro hat sich als völlig richtig herausgestellt. Die 100 kg Stützlast ist super, die Power reicht aus. In den Urlaub fahre ich mit dem Motto: In aller Ruhe.
Dann passt das. Wers eilig hat - Finger weg. Daher auch ein Wowa. Wo ich hingeht, bleib ich in der Regel einige Tage o. mindesten ein verlängertes Wochenende. Zum runterfahren u. Bike, Gegend anschauen, Fotos machen, mal Entdekcen was es da gibt.
Im Schnitt verbrauchte ich in den bisher gefahrenen 17.372 km 4,4 l. Fahrprofil - Kurzstrecke elektrisch, die 5-6 x Langstrecke nur Auto (jährlich) auch super und 2-3 x Campen (wenns den zeitlich reicht) auch ohne Probleme! Was will man mehr.
-
Hier ist jedenfalls die reinste Ideenbörse mit breitem Erfahrungsaustausch. Das tut in jeder Hinsicht unserem Gehirn gut.

-
Sperrt die Tiefgarage doch einfach für alle Autos - dann brennt es drin bestimmt nicht mehr.

-
Liebhabereien können eben auch anderweitig nützlich sein. Und wer nicht täglich hunderte Kilometer fährt, für den reichen auch 2-3 Sonnenstunden am Morgen oder am Abend zum Aufladen.
So sehe ich das auch und mit einem eventuell Speicher habe ich auch mal einen Puffer, wenn der Strom ausfällt.

-
Naja, mit der PV Anlage laden lohnt sich nur dann, wenn man tagsüber lädt. Dann bin ich aber auf der Arbeit. Falls Du einen Speicher hast, dann zieht der PHEV den Speicher über Nacht leer. Habe erst mal die 11kW Wallbox gewählt, fahre ja erst mal die nächsten Jahre den Niro. Wer weiß, was dann kommt. Hauptsache die Zuleitung ist auch für eine höhere Stromlast ausgelegt, so dass auch 22kW kein Thema sind. Boxen über 11kW sind übrigens genehmigungspflichtig und der Hausanschluß muss dafür ausgelegt sein.
Gute Info Seite hier:
Danke für den "Wallbox-Info" Link. Ich habe noch keinen Speicher. Aber ich bin jetzt im Ruhestand und tagsüber ab und an zu Hause.
Die Wallbox kriege ich KfW gefördert und der Speicher wäre für mich eine weitere Option, die ich momentan auch überlege. Hatte die letzte Woche mal einen Energieberater bei mir, der hat einen kompletten Check durchgeführt. Muss das Ergebnis abwarten und dann überlegen. Denke mir reicht auch eine 11kW Wallbox. In der anschließenden Werkstatt hinter meiner Garage liegt schon Drehstrom, habe beim Bauen damals drauf geachtet. Will aber auf Nr Sicher gehen. Der Elektriker soll das checken. An die vorhandenen Steckdosen könnte ich eine mobile Wbox anhängen. Aber ungeprüft ist mir das zu unsicher und die mobile Wbox zahlt KfW nicht.