Vorteile durch E-Kennzeichen

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    • kwon100 schrieb:

      Moin,

      im Moment gíbt es in Detmold 6 kostenlose Ladezäulen und dort ist das parken frei. Generell kostenloses parken wird gerade geprüft.

      LG

      Stephan
      und nun ist auch das Parken auf allen Parkplätzen frei. An den Ladesäulen nur noch 4h und mit Parkscheibe (was ja auch völlig ausreichend ist). viele Grüße Stephan

      Auszug aus der Gebührenordnung:

      „Soweit durch die Stadt Detmold für E-Fahrzeuge separate Parkflächen im öffentlichen Raum ausgewiesen sind, sind die Nutzer von E-Fahrzeugen während des Ladevorganges auf diesen Plätzen von der Einrichtung der Parkgebühren gemäß § 1 auf diesen Parkflächen befreit, soweit die Fahrzeuge eindeutig als E-Fahrzeuge (Kfz-Kennzeichen mit „E-Zusatz“) erkennbar sind. Im Zuge der Förderung der Elektromobilität werden E-Fahrzeuge innerhalb der Parkraumbewirtschaftungszone der Stadt Detmold auf den übrigen, öffentlichen und nicht für E-Fahrzeuge gekennzeichneten Flächen von der Entrichtung der Parkgebühren befreit.“
      ""
      Kia Niro PHEV Spirt snow white pearl 01/2018 / P5 – Leder-Paket, P7 – Technik-Paket, P8 – Elektrisches Glas-/Schiebe-Hubdach, - Anhängerkupplung (AHK)

      Kia Ceed SW 1,6 CRDI Spirit Performance 09/2012
    • Heute war in der Autobild auf Seite 25 zu lesen:
      "KAUM PRIVILEGIEN FÜR E-AUTOS
      Drei Jahre nach Inkrafttreten des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) nutzen die
      Städte nur selten die Möglichkeit zur Bevorrechtigung von E-Autos. Laut einem
      Bericht des Verkehrsministeriums gewähren 22 Prozent der Kommunen
      EmoG-Privilegien wie reservierte Parkplätze und die Nutzung von Busspuren"

      Der Bericht ist allerdings schon etwas älter (Juni 2018),
      siehe auch:
      electrive.net/2018/10/29/viele…etsgesetz-nicht-praesent/
      Mit den Ergebnissen lockt der Gesetzgeber doch niemanden in die Städte bzw. zum Kauf eines E-Autos.

      Gruß
      Gerd

      Seit 26.01.18 PHEV Spirit Gravityblue Leder(leider nur in schwarz-echt blöd!) Technikpaket Anhängerkupplung Glasdach
      :thumbsup: Ein tolles Auto! :thumbsup:
    • Da sind ja grade die dollsten Dinger im Gespräch; z.B. in den Umweltzonen dürfen E-Autos 50 statt 30 und auf den Busspuren fahren.
      Von der reinen Logik macht ja sogar durchaus Sinn, nur wie das in der Praxis umsetzbar sein soll - und ob es überhaupt ernst gemeint ist ... :whistling:

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      PHEV Spirit, 07/2018, Graphit Metallic, alles außer Hamsterhaken, So+Wi auf 16"

    • Neu

      Gab es zu Beginn der Automobilisierung auch Tankplätze mit kostenlosem Benzin und so ein Kram?

      Wenn es so einen Firlefanz benötigt um die Leute vom Verbrenner weg hin zum EV zu bewegen, dann wird das eh nix.

      Das schafft nur nochmehr sozialen Unfrieden("die Reichen kaufen sich ein E Auto um damit auf Busspuren schneller zu sein und dürfen auch noch umsonst parken...").

      Was früher der dicke Sportwagen auf der linken Spur mit 3m Abstand und Lichthupe war ist dann der Tesla, der lächelnd rechts am Stau vorbei fährt.

      Die EV Fahrer sind die "Asylschmarotzer" von morgen ;)


      (Achtung, Ironie)

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      D- MJ 2017 HEV Spirit Oceanblau mit ADA(P1) und Leder(P5). EZ 8.11.2016, Hergestellt 17.8.2016 :thumbsup:
      Sommer 18" Serie, Winter 16" Magnit ...Xiaomi Pocophone F1...PIXLINK LW3G WiFi Router...PV Anlage 4,68kWp seit 10.3.2007
    • Neu

      Ja, da hast Du Recht. Diese bevorzugte Behandlung ist im täglichen Miteinander nicht gut. Ich hätte in Sachen E-mobilisierung 2 Wünsche: 1. vom Staat möchte ich keine Extraprämie (die ich ja selbst eingezahlt habe) sondern ich hätte für den Kaufpreis einfach nur die Mwst. erlassen. Und 2. Nur E-Autos die geladen werden dürfen an der Ladestation parken.

      2018 PHEV Vision weiß, mit adaptiven Tempomat :whistling: (1. Foto während der Probefahrt: Der vor mir war so schnell ;) )

    • Neu

      bfs schrieb:

      z.B. in den Umweltzonen dürfen E-Autos 50 statt 30 und auf den Busspuren fahren.
      Dieses Thema wurde hier in Wien auch schon angedacht und wieder verworfen. Der Grund dafür: Busse die in Städten oder Überland auf eigenen Busspuren am Weg sind, verfügen meist über eine funkgesteuerte Voranmeldefunktion für Ampeln. Das heißt, nähert sich ein Bus einer Kreuzung, die für seine Fahrtrichtung ROT zeigt, dann schaltet die Ampel, während alle anderen Verkehrsteilnehmer vor der roten Ampel warten, für den Bus auf Grün.
      Da diese Steuerung für privat PKW nicht vorgesehen ist, würden diese die Busspuren an Kreuzungen sinnlos blockieren.
      Gruß vom Jörg aus dem südlichen Wiener Großraum!

      A- MJ 2017 Niro HEV "Platin" (entspricht dem Spirit in D) in Temptation Red mit Schiebedach, schwarzer Lederausstattung und allen Zusatzpaketen, außer AHK. :thumbsup:
      Gebaut: Oktober 2016. Erstanmeldung: 3. 4. 2017
      Sommer: 18"; Winter 16"
    • Neu

      Nirowien schrieb:

      bfs schrieb:

      z.B. in den Umweltzonen dürfen E-Autos 50 statt 30 und auf den Busspuren fahren.
      Dieses Thema wurde hier in Wien auch schon angedacht und wieder verworfen. Der Grund dafür: Busse die in Städten oder Überland auf eigenen Busspuren am Weg sind, verfügen meist über eine funkgesteuerte Voranmeldefunktion für Ampeln. Das heißt, nähert sich ein Bus einer Kreuzung, die für seine Fahrtrichtung ROT zeigt, dann schaltet die Ampel, während alle anderen Verkehrsteilnehmer vor der roten Ampel warten, für den Bus auf Grün.Da diese Steuerung für privat PKW nicht vorgesehen ist, würden diese die Busspuren an Kreuzungen sinnlos blockieren.

      Verworfen wurde es von der Frau Vizebürgemeisterin und Verkehrsstadträtin, ja. Der werte Herr Verkehrsminister hat allerdings schon anklingen lassen, das notfalls über die StVO regeln zu wollen. Somit ist das Thema mitnichten erledigt.

      Umgesetzt wurde ja offenbar bereits die Ausnahme vom Lufthunderter, was ja an sich schon Humbug ist, weil kein normaler EV-Fahrer über längere Strecken hinweg seinen Akku weit über 120 km/h treibt, das Ganze also nur Chaos schafft und minimalen Nutzen für Fahrern von Elektroautos bietet. Lustig ist ja auch, dass sich diese Ausnahme ja nur über das Kennzeichen kontrollieren lässt. Während PHEVs in Österreich keine "grüne" Nummer bekommen, werden PHEVs deutscher Provenienz (die ja Anrecht auf ein "E"-Kennzeichen haben) von dieser Regelung erfasst.

      Was die Mitbenutzung von Busspuren betrifft (den Sinn dieser Maßnahme einmal hintangestellt), fragt man sich, wie das etwa bereits für Taxis gilt, die ja schon von Anfang an Busspuren nutzen dürfen. Das mit der Voranmeldefunktion sehe ich weniger als Problem, da das dann ja für alle Busspurbenützer gelten muss. Notfalls muss man halt alle Busampeln mit "normalen" Ampeln umrüsten. Das alles spricht zwar nicht für den Nutzen dieser Maßnahme, aber der Herr Minister und gescheiterte Präsidentschaftskandidat hat halt wieder ein Projekt entdeckt, dass er gegen jede Widerstände durchsetzen möchte.

      (Noch) Kein Niro-Fahrer. Interesse an PHEV. Land: Österreich.

    • Neu

      Man kann es drehen und Wenden wie man mag und trefflich über Sinn oder Unsinn philosophieren, es bleibt wohl immer eine Frage der ganz eigenen Ansicht.
      Wenn die Politik will, daß die Verbraucher Unmengen von E-Autos kaufen, dann muß sie einem das auch irgendwie schmackhaft machen. Über den Kaufpreis, die Ladeinfrastruktur und den kWh-Preis für den Ladestrom wurde es ja bekanntlich nicht gemacht, also lassen wir uns mal überraschen.
      Das Busse, Trams u.ä. an Ampeln eine Vorrangschaltung haben, ist ja mal auch eine Art Bevorteilung. Teilweise fallen ganze Ampelphasen einfach aus, wenn sich Bus oder Tram nähern; z.B. für die Linksabbieger; dann bleibt die ganze Autoschlange eine Ampelphase lang stehen und pulvert ordentlich CO2, NOx und Co in die Luft. Na wenn das mal nicht sehr umweltfreundlich ist. Und um das wieder zu kompensieren, werden Straßen für Diesel gesperrt und ohne Ende Tempo 30-Zonen eingerichtet. Wer sich sowas ausdenkt, gehört verjackt.
      Taxis dürfen auch Busspuren benutzen - na ein Glück, daß Busse und Taxis keine Diesel sind ...

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      PHEV Spirit, 07/2018, Graphit Metallic, alles außer Hamsterhaken, So+Wi auf 16"

    • Neu

      bfs schrieb:

      Man kann es drehen und Wenden wie man mag und trefflich über Sinn oder Unsinn philosophieren, es bleibt wohl immer eine Frage der ganz eigenen Ansicht.
      Wobei einige Maßnahmen eben doch mehr Argumentationskraft haben dürften als andere, deren Sinn auch objektiv gesehen eher überschaubar sein wird.

      Gratis Parken zum Beispiel ist ein merklicher, weil je nach Nutzung ein kleinerer bis größerer monetärer Vorteil. Ausnahmen von Tempolimits auf sehr begrenzten Abschnitten und die sporadische Benutzung von Busspuren in ohnedies mit Autoverkehr notorisch vollgestopften Städten wird sich für den Betreffenden als merklicher Zeitgewinn dagegen eher kaum bemerkbar machen. Einzig ein selbstbezogener Statusgewinn mag mit letzteren Maßnahmen verbunden sein. Ganz im Sinne "Hey, schaut mich an, ich fahre ein E-Auto, ich darf das. Nämlich schneller fahren/die Busspur benutzen." Ok, manche brauchen auch das.

      (Noch) Kein Niro-Fahrer. Interesse an PHEV. Land: Österreich.

    • Neu

      Der Mietende oder Eigentumswohnung besitzende Stadtbewohner wird sich in Absehbare Zeit kein E-Fahrzeug anschaffen können, da für ihn die Komplette private Ladeinfrastrucktur wegfällt.

      Ich z.B. bewohne eine Mietwohnung mit Garage, da aber in der Garage kein Strom anliegt und die weiteren 18 Garagenbesitzer / Nutzer keinen Strom benötigen und wohl diesen Anschlusswunsch gegenüber den restlichen "Freiparkern" auf den Eigentumsparkplätzen eine Stromverlegung nicht durchsetzen können. Kann ich mir ein EV oder PHEV aus den Kopf schlagen. Übrigens interresiert es den Vermiter auch nicht ob die Hütte Wärmegedämmt ist oder nicht, er bezahlt ja die Heizkosten nicht. Und so wird es auch den restlichen Wohnenden under solchen Vorraussetzungen gehen.

      Also würden solche "Subventionen" nur den "Reichen" Speckgürtel bewohnern am Rande der Großstätte nutzen, die zum Arbeiten in die Bürotürme pilgern. Und dafür habe ich keinerlei Verständnis.

      Mir reicht schon das ich die EEG Umlage zahlen muss um den Leuten in den Speckgürteln ihre PVA zu Subventionieren. Da will ich die Ev Fahrer nicht noch auf der Busspur oder Freiparkent in der Stadt sehen.

      Umweldschutz ja, aber bitte nicht nur auf Kosten der Anderen und vorallem auf die die am unteren Rand der Gesellschaft plaziert sind oder diejenigen die garkeine Möglichkeit haben einen EV oder eine PVA Anlage anzuschaffen.

      KIA Niro HEV MJ2018 - Spirit, Ozeanblau, P1 (ADA), P5 (Leder) u. AHK, Sommer u. Winter 18", Hergestellt 20.07.2017 EZ 13.10.2017.
    • Neu

      Zum Thema PV Anlagen: jeder kann fremde Dächer für ganz wenig Geld mieten ;)

      und: ja, soziale Gerechtigkeit ist in D ein schwieriges Thema...

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      D- MJ 2017 HEV Spirit Oceanblau mit ADA(P1) und Leder(P5). EZ 8.11.2016, Hergestellt 17.8.2016 :thumbsup:
      Sommer 18" Serie, Winter 16" Magnit ...Xiaomi Pocophone F1...PIXLINK LW3G WiFi Router...PV Anlage 4,68kWp seit 10.3.2007
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      Hallo Eskimo,
      wie so oft ist die Sache komplizierter:

      PV Anlagen, die ab 2012 in Betrieb genommen wurden, erhalten nur noch 12 Ct pro eingespeister kWh (Endverbraucher zahlen ca. 28 Ct). Diese Anlagen lohnen nur noch, wenn der Eigenverbrauch überwiegt - z.B. um den Niro PHEV laden. Eine Belastung der Allgemeinheit durch neue PV Anlagen ab 2012 sehe ich da so nicht, im Gegenteil! (Herr Altmaier weiß aber bestimmt genauer, wo die Einnahmen aus dem EEG hingehen, fragen wir auch mal EON oder die Lobbyisten?)

      Ich habe eine PV Anlage, ich bin nicht reich und werde es mit meiner Anlage bestimmt nicht werden.

      Wer jetzt noch PV Anlagen aufstellt ist ein finanziell ein Idealist, leistet aber einen Beitrag zur schonenden Energieumwandlung.

      Soviel zur Energie, die wir für jede Art von Mobilität benötigen - auch für unsere Niros.

      Eine "sauberere" Alternative zur Photovoltaik gibt es momentan nicht.

      Ich möchte wetten, dass man demnächst auch in Städten die Dachflächen mit PV ausstattet. Da ist enormes Potential.....

      PHEV, Spirit, Gravityblau Metallic, Leder (P5), Technik Paket (P7), Anhängerkupplung. Im August bestellt und noch wartend..... :sleeping: 4,35 kWp PV Anlage seit 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bips ()

    • Neu

      Wie E-Mobilisierung auch in deutschen Großstädten aussehen könnte, habe ich dieses Jahr in Paris gesehen. Und dann sehe ich im Fernsehen: Plötzlich fällt in Deutschland der Telekom ein, man könnte mal prüfen ob die Telekomverteiler zu Ladestationen erweitert werden könnten. Auch die örtlichen Stromversorger haben ein neues Geschäftsmodell entdeckt. Sie wollen Strom an Ihre E-Mobilfahrenden Kunden verkaufen. Verrück oder? Am Ende baut McDonald's Schnellladestationen auf ihre Parkplätze.
      Mal im Ernst, irgendwann wird eine Eigentumswohnung ohne Wallbox nur noch schwer verkäuflich sein, so wie ohne DSL Anschluss.

      2018 PHEV Vision weiß, mit adaptiven Tempomat :whistling: (1. Foto während der Probefahrt: Der vor mir war so schnell ;) )