Beiträge von nobu

    Ich würde mich freuen wenn ich etwas von Dir über den MG erfahren könnte!:)

    Gerne, wenn ich das hier darf.

    Ich habe nach inzwischen rund 500km den Eindruck, dass der MG EHS sehr wohl ein ausgereiftes Auto ist. Auch wenn es auf dem deutschen und österreichischen Markt noch kaum vertreten ist, in England und soweit ich weiß in den Niederlanden sind schon mehr davon unterwegs.

    Wahrscheinlich um den Absatz anzukurbeln wird der MG EHS mit einem Dumpingpreis aber auch mit voller Ausrüstung angeboten. Zwei Ausstattungselemente gehen mir im Moment ab: Warum die Chinesen ausgerechnet bei der Lenkradheizung sparen, verstehe ich nicht und die elektrische Sitzverstellung des Beifahrersitzes kennt keine Höhenverstellung. Ich habe mir das Auto in der Luxury-Ausführung angeschafft.

    Die Mehrleistungen, sowohl des E-Motors als auch des Verbrenners, sind natürlich deutlich zu spüren, die Schaltung ist angenehm und ruckfrei, außer einer eigenartigen "Schalt-Denk-Pause", die leider gerade beim Beschleunigen z.B. bei der Auffahrt auf die Autobahn eintritt. Die eine Sekunde, in der das Fahrzeug da eine Beschleunigungspause einlegt, kommt einem eeeeewig lang vor. Keine Ahnung, woher diese Pause kommt bzw. wozu sie nötig sein soll.

    Ich wohne und arbeite in einer Gemeinde mit mehreren Bergparzellen. Wo ich mit meinem Niro - um Benzin zu sparen - rein elektrisch hinaufgekrochen bin mit 40-50 km/h, um den Einsatz des Verbrenners zu verhindern, zieht der E-Motor des MG das Fahrzeug deutlich flotter hinauf. Bergab ist die Rekuperation stärker, als sie bei meinem Niro war - ich hatte noch keine Paddles zum Verstellen.

    Die Geräuschkulisse beim MG ist, was die Abroll- und Windgeräusche betrifft meiner Meinung nach ruhiger, aber das Surren und manchmal auch Pfeifen des E-Motors ist gelegentlich zu hören. Allerdings nur für meine Beifahrer, denn es liegt scheinbar genau in der Frequenz meines Tinitus. Fazit: Ich höre es nicht.

    Die Abstimmung des Fahrwerks ist deutlich härter. Ob das an den größeren Reifen liegt?

    Beim Reifenwechsel Anfang April wird dann die AHK montiert, Anfang Mai werde ich das erste Mal mit dem WOWA am Haken unterwegs sein. Auf die Erfahrungen bin ich sehr gespannt.

    Werde gerne weiter berichten, wobei ich absolut niemandem den Kiro ausreden möchte. Mir hätte der neue Niro sehr gut gefallen - ich weiß, Geschmäcker sind verschieden - über die Moorisierung und die Preise habe ich nach wie vor nichts erfahren.

    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu

    Hallo in die Runde,

    als ich vor Jahren einen Suzuki Samurai kaufte, bekam ich "Mit diesem Reiskocher wirst du keine Freude haben!" zu hören. Hatte etliche Jahre Freude mit dem kleinen geländegängigen Auto. Genauso war es mit einem Daihatsu Feroza: "was kaufst du so eine Schüssel?"

    Dann kam der erste KIA Sportage- Zugegeben, das war ein Montagsauto aber der Händler hat mir geholfen, ihn nach einem Jahr fast ohne Verlust gegen einen anderen Sportage zu tauschen. Aber wieder gabe es Kritik aus dem Umfeld: "Wie kann man nur einen Koreaner kaufen?"

    Nun ja, in der Folge kamen noch einige KIAs dazu. War eigentlich immer sehr zufrieden. Und jetzt steige ich aus genannten Gründen auf MG um. Und lächle nur noch, wenn jemand mir diese Entscheidung vermiesen will.

    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu

    Hallo miteinander,

    nach knapp drei jahren habe ich mich von meinem Niro PHEV verabschiedet. War mit dem Auto eigentlich sehr zufrieden, nur bei den gelegentlichen Fahrten mit dem Wohnwagen am Haken gab es beim Bergauffahren halt die bekannten und auch schon beschriebenen Probleme, wenn der Akku leer war. Auf der Suche nach einem alternativen Fahrzeug verwies mich mein KIA-Händler auf den Sportage, doch der war mir dann etwas zu teuer. Als der Händler mir aber sagte, dass er ab sofort auch die Marke MG vertreten wird, kam ein neues Fahrzeug ins Blickfeld und ich habe mich jetzt entschieden und einen MG EHS PHEV angeschafft. Dieser ist, was den Verbrennungsmotor anlangt, deutlich besser motorisiert. Statt der 105 PS wie beim Niro, hat der MG EHS 162 PS aus einem Turbobenziner. Dazu kommt noch die Möglichkeit, das Fahrzeug so zu programmieren, dass der Akku-Stand ständig bei 50% oder auch bei 100% gehalten wird.

    Ich habe mich ungern von meinem Niro getrennt, aber versuche jetzt mein Glück beim MG.

    Danke für die vielen guten Tipps, die ich durch dieses Forum bekommen habe.

    Wünsche weiterhin allzeit gute Fahrt

    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu

    Der Ladeziegel kann mit 3 unterschiedlichen Stufen arbeiten. Meier ist auf 10A eingestellt. Ich kann die Stufen aber nicht ändern. Auf der Rückseite ist ein viereckiger schwarzer Gummiknopf, den habe ich versucht zu drücken aber es hat sich nichts getan. Wie kann ich die Ladestärke denn erhöhen? Im Benutzerhandbuch habe ich hierüber nix gefunden oder überlesen.

    Servus,

    stimmt, das Umschalten ist etwas fummelig. Ich muss auch immer öfters drücken, wenn ich rauf oder runter umschalten möchte/muss. Einfach in die Haushaltssteckdose einstecken und den Umschaltknopf fest eindrücken, bevor der Ziegel mit dem Niro verbunden ist.


    Gruß aus dem Ländle

    nobu

    Welche Kupplung hast Du denn, dass sie nicht in den Kofferraum Unterboden passt. Meine abnehmbare Brink Kupplung kann ich im mitgelieferten Stoffbeutel problemlos im Unterboden verstauen...

    Hallo,

    bei mir passt der Stoffbeutel auch problemlos in das Fach unterm Kofferraumboden.


    Gruß aus dem Ländle

    nobu

    Der Niro PHEV ist so Klasse, manche Tage fahre ich nur bis zum Briefkasten und zurück. :love:

    Servus,

    ohne Witz: ich habe auch den Eindruck, dass ich manchmal kurze Strecken fahre, die genauso gut mit dem Fahrrad oder sogar zu Fuß zu bewältigen wären, einfach weil das fast geräuschlos dahinrollen so Spaß macht. Und da ich beim Dienstgeber gritis anstecken kann, ....


    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu

    Genau so ging es uns auch. Solange wir den Wohnwagen noch haben, musste ein Verbrenner her. Allerdings einer, der fast ausschließlich elektrisch betrieben wird, wenn nicht gerade das Wohnzimmer am Haken hängt.

    Servus miteinander,

    dem kann ich mich nur anschließen. Hätte ich meinen Wohnwagen nicht, wäre ein EV angeschafft worden. Aber mein Hobby verlangt diesen Kompromiss beim Zugfahrzeug. Und es faährt sich sehr gut damit.


    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu

    Der Ladeziegel ist auf 10A begrenzt, eine Wallbox kann mit 16A laden. Der Niro hat aber einen Grundverbrauch von ca 300-400W. Folglich steigt der Wirkungsgrad mit der Ladeleistung. Der Rest ist Mathematik

    Hallo,

    hoffe nicht, als Klugscheißer zu gelten, aber: In der Tiefgarage der Wohnanlage, in der ich frühre gewohnt hatte, wurde bei meinem Stellplatz für meinen Niro eine abschließbare Schukosteckdose mit vorgeschaltetem extra Zähler montiert. Für eine Wallbox hätte ein besonderes Kabel quer durch die ganze Garage verlegt werden müssen. Das hat die Eigentümergemeinschaft abgelehnt, die Schukosteckdose mit extra Zähler wurde einstimmig erlaubt. Die Schukosteckdose war darauf ausgelegt, dass dauerhaft bis 16A angeschlossen werden dürften.

    Bei der Inbetriebnahme hat der Elektromonteur den Strom gemessen und dabei festgestellt, dass der Niro 12,3 A gezogen hat. Der Ladeziegel war auf der "höchsten" Stufe eingestellt.

    Die Konstellation hat problemlos funtioniert.

    Auch an meinem jetzigen Wohnort kann ich (nur) in der Garage über eine 16A-Hauslaeitung laden.


    Gruß

    nobu

    Könnte man auch runterschalten oder geht das bei einem HEV nicht?

    hallo,

    doch, im Sportmodus ist manuelle Beeinflussung bzw. Gangwahl möglich - Schalthebel nach links ziehen.

    Was ich beim Niro PHEV sehr schätze - ist vermutlich bei anderen Hybrid- oder Elektrofahrzeugen gleich - ist die Tatsache, dass der Tempomat nicht nur die vorgewählte Geschindigkerit hält, so dass das Fahrzeug nicht langsamer wird, sondern auch, dass es nicht schneller wird. Damit meine ich nicht die Funktion, mit der eingestellt werden kann, dass eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschritten werden kann. Beim Abwärtsfahren herrlich entspannend, wenn duch Rekuperation die elekrtische Bremse die Geschwindigkeit hält.

    Allerdings war/ist damit beim HEV urplötzlich Schluss, wenn der Akku voll war/ist. Dann hat unvermittelt diese elektrische Bremse aufgehört. Allerdings konnte/kann in so einem Fall die Motorbremse aktiviert werden, indem einfach ein niedrigerer Gang gewählt wird.

    Sogar mit einem Anhänger am Haken ist Bergabfahren ohne Bremsen zu überhitzen kein Kunststück.


    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu

    Durch die Rekuperation geht vielleicht mal die Akkuladung von 25 auf 30%. Du wirst es dadurch aber kaum schaffen, die Hochvoltbatterie auf 100% Ladung zu bringen, um daran anschließend einen reinen EV-Betrieb von 58 km zu ermöglichen. Außer du fährst eine Serpentinenstraße von einem 4000er in´s Tal runter und rekuperierst ständig. Auf diesem Weg wäre "theoretisch" eine 100%ige Ladung erreichbar. Ich hab´s noch nicht probiert, aber ich freue mich schon jetzt auf den Versuch bei meiner nächsten Alpenüberquerung. Leider muß die coronabedingt aber noch ein bisschen warten ....

    Servus,

    berufsbedingt muss ich regelmäßig in eine Bergparzelle unserer Gemeinde. Sind zwar nur rund 250 Hm Unterschied, aber der Ergahrungswert zeigt, dass ich beim Runterfahren durch Rekuperation ca. 50% der Energiemenge wieder zurückgewinne, die ich beim Rauffahren verbrauche. Rekuperation bringt etwas, aber zum wirklich Vollladen bräuchte es wohl eine viel längere Bergabfahrt und davor müsste ja auch raufgefahren werden.

    Im Ortsverkehr ist schon zu beobachten, dass durch Bremsen oder auch Ausrollenlassen das eine oder andere Prozent Strom dazugewonnen werden kann.

    Aber, wie oben schon erwähnt. Wirklich Vorteile bringt ein PHEV nur, wenn er auch an der Steckdose geladen wird.


    Gruß aus dem A-Ländle

    nobu