Das stimmt nicht so ganz, Der Niro hat zwar (ausstattungsabhängig) eine Steckdose (lt. BA einen AC-Umrichter), aber eben keine Schuko-Steckdose (also fehlen da die beiden "Nasen" oben und unten).
Ergo darf man darüber keine Geräte (ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel) der Schutzklasse 1 (mit Schutzleiteranschluß, ergo alles mit Schuko-Stecker) betreiben.
Da bleiben dann eigentlich nur noch Geräte der SK 2 (Schutzisolierung) übrig. Die haben entweder diesen flachen Stecker (wie z.B. Rasierer) oder so einen "angedeuteten" Schuko-Stecker, bei dem aber die Stellen oben und unten (wo sonst der Schutzkontakt ist) frei sind (wie z.B. Staubsauger).
Man kann in die Niro-Steckdose zwar auch einen Schuko-Stecker stopfen und das Gerät xy funktioniert dann auch, aber eben ohne Schutzmaßnahme.
Solange nichts passiert, kräht auch keiner danach. Wenn aber doch, dann könnte das durchaus als Vorsatz ausgelegt werden.
Das wäre durchaus eine wichtige Ergänzung. Ich frage mich allerdings, ob deine Schlussfolgerung "Ergo darf man darüber keine Geräte (ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel) der Schutzklasse 1 (mit Schutzleiteranschluss, ergo alles mit Schuko-Stecker) betreiben." richtig ist.
Wollte man die Nutzung von Geräten mit Schuko Steckern wirklich verhindern, müsste eine entsprechende Steckdose für SK2 verbaut sein. Andernfalls würde man alle, die nicht auf Schutzkontakte achten, einem Risiko aussetzen. Das erscheint mir recht unwahrscheinlich.
Ich denke, das Fehlen der Schutzkontaktes hat eher damit zu, dass es sich beim Auto um ein isoliertes Netz handelt. Das hat im Gegensatz zu einer Hausinstallation keine Verbindung zu Erde. Also kann auch kein Fehlerstrom zu Erde abfließen, der den FI Schalter analog zum Haussicherungskasten auslösen würde.