Beiträge von Gerald M

    Wer soll denn die Ladestationen bezahlen? Die Energiewirtschaft hat da nur ein bedingtes Interesse. Die Ladesäulen rechnen sich einfach nicht. Eine Schnellladestation kostet ca. 100000.- Euro. Da muss man sehr lange, sehr viel Strom verkaufen um das Geld wieder rein zu bekommen. Die Städte und Gemeinden haben auch kein Interesse, denn das Geld, das für Ladesäulen ausgegeben wird, fehlt wo anders. Man kann den Leuten nicht vermitteln, dass der Eintrittspreis fürs Schwimmbad steigt, weil man ja eine Ladesäule gebaut hat. Die Tankstellen haben das selbe Problem. Eine teure Ladesäule aufstellen, die sich erst in 20 Jahren amortisiert?

    Da bleiben nicht mehr viel, die ein Interesse daran haben eine könnten eine Ladesäule zu bauen.

    Die Autohersteller? Die bauen Autos. Die Autohersteller bauen genau so wenig Ladesäulen, wie sie Tankstellen bauen.

    Private Firmen sollen mehr Ladestationen für ihre Mitarbeiter bauen? Hat jede Firma eine Tankstelle für seine Belegschaft?

    Die Frage wird immer sein: wer soll das bezahlen? Verdient man Geld mit Ladesäulen?

    Es scheint offensichtlich nicht das zu sein, was Profit verspricht.

    Der Klimakompressor wird elektrisch angetrieben und funktioniert unabhängig vom Verbrennugsmotor.
    Man kann also länger Zeit ohne laufenen Verbrenner stehen und das Fahrzeug wird trotzdem klimatisiert. Nur ab und zu springt der Verbrenner an, um den Akku zu laden.

    Der EV löst keine Probleme: Ich sitze trotzdem jeden Tag fast 2 Stunden hinter dem Steuer. Für mich ist das verschwendete Zeit, ob im HEV oder im EV.
    Im EV steht man genau so im Stau. Man findet auch keinen Parkplatz.
    Weder zu Haus, noch im Ort oder am Arbeitsplatz gibt es Lademöglichkeiten.
    Der Preis. Für meinen HEV habe ich 26200 Euro bezahlt.
    Ich fahre jedes Jahr zwei mal Strecken über 500 km. Finde ich am Zielort eine Ladestation? Ladestation am Zielort suchen, ist die Ladestation frei? Auto anklemmen, warten. Das will und muss man eigentlich nicht haben.
    Dann alleine schon der Gedanke: bei Wind und Wetter an der Ladestation, bei Regen, Schnee, Sturm, das Auto vereist, das dreckige Ladekabel. Die Zeit um zur Ladestation zu fahren und das Warten an der Ladestation.


    Die Bequemlichkeit mit dem HEV ist unbezahlbar.


    Aber wer das Elektroautofeeling spüren will, fährt einfach jeden Tag zur Tankstelle, tankt die geringe verbrauchte Menge nach und bleibt dann noch zwei Stunden an der Tankstelle stehen.

    Im Januar war meine 12 V Starterbatterie auch zwei mal vollkommen leer und ich habe Starthilfe gebraucht. Die Batterie war dadurch dauerhaft beschädigt. Die Batterie hatte frisch geladen nur 12,1 Volt. Also Ende August neue 12 Volt Batterie eingebaut.
    Habe mich im Internet mal kundig gemacht. Das war ein Beitrag von Toyota.
    Die leere oder schlecht geladene 12 Volt Batterie ist ein grundsätzliches Problem des Hybridautos.
    Ein normales Auto zieht beim Starten ca. 300 Ampere. Die Batterie merkt das und nimmt gut Strom an zum Laden und hat nach ca. 45 Minuten diesen Verlust ergänzt.
    Anders beim Hybrid. Der nimmt beim Starten nur ca. 30 Ampere Startstrom. Für die Bleibatterie ist das zu wenig. Sie nimmt nicht richtig Strom an. Um diesen geringen Verlust auszugleichen muss man dann ca. 3 Stunden laden. Dann noch den geringen Dauerstrom durch Marderabwehr, viel Kurzstrecke usw. Das zieht die Batterie leer.
    Beim Hybrid sollte man im Winter und/oder bei viel Kurzstrecke, also vielen Startvorgängen, alle 14 Tage die Batterie prüfen und laden.

    Das mit dem Kaltstart ist auch nicht mehr so wie früher, dass das so verschleißintensiv ist.
    Bei den neueren Motoren wurde da nämlich einiges verbessert, um den Verschleiß und die Reibung in der Kaltstartphase zu verringern.
    Gerade die Hybridautos haben ja das Problem, das es auf Grund des Hybridsystems zu ständigen Kaltstarts kommt. Die Öltemperatur ist nämlich auch nach mehreren Kilometern immer noch sehr weit unter der Kühlwassertemperatur.


    - Die Zylinderwände sind gelasert. Sie wurden künstlich aufgeraut, damit das Öl haften bleibt.
    - Die Gemischanreicherung in der Kaltlaufphase wird elektronisch geregelt, es kommt nicht mehr zu einer Abwaschungen oder Verdünnung des Schmierfilmes zwischen Kolben und Zylinder durch zu fettes Gemisch.
    - die Kurbelwellenlager, Pleuellager und die Nockenwelle sind auch nicht sofort trocken, wenn man den Motor abstellt. Es verbleibt immer Öl in den Lagern.
    Bei den 100000 km Tests in der Autobild, wurde bei den Kolben festgestellt, dass sie mit ihren Maßen immer noch in der Neuteiletoleranz liegen.


    Probleme gibt es beim Auspuff, wegen Kondenswasser.


    Was nutzt einem ein 10 Jahre altes Auto, wo der Motor topp ist? Das Auto ist trotzdem 10 Jahre alt, hat 100000 km runter und ist so der so verschlissen, auch moralisch verschlissen, da es nicht mehr dem Zeitgeschmack entspricht und es technisch veraltet ist.

    War der Beladungszustand anders? Also: saß jemand hinten rechts, nur hinten rechts oder ein etwas schwerer Beifahrer rechts? War das Fahrzeug einseitig rechts beladen?


    Weil, wenn der Sensor am rechten Rad sitzt, wird die Leuchtweite, bei einseitiger Beladung,runter geregelt, obwohl man meint, dass die Ladung eigentlich nicht erhöht ist.

    Ich hatte mein Kia Niro Vision am 6.Januar 2017 bestellt. Laut Händler sind jetzt alle mit Lastpaket ab Werk ausgerüstet. Als Grund wurde genannt, dass man sonst keinen Nachweis hat, ob das Fahrzeug mit oder ohne Lastpaket ist.