Beiträge von e-laun

    @Tele: Meine Tipps werden wahrscheinlich enttäuschend sein!!


    1.) ich habe mir schon vor dem Niro eher Strecken ausgesucht, die etwas weiter, dafür aber unkritischer bezüglich Stau, etc sind. So habe ich eine Strecke zur Arbeit/zurück, die berechenbar ist (ca 30km, 45 min, für mich ist Timing wichtig).


    2.) schon vor dem Niro habe ich zügig beschleunigt und dann per Tempostat eine Geschwindigkeit gehalten. Mit meinem Megane Diesel bin ich so auf 5,7 gekommen.


    3.) der Niro regt zu entspannterer Fahrweise an. Wo ich früher evtl mal dringend überholen musste (um 30 sec zu sparen), da spar ich mir jetzt mein Adrenalin. Dennoch macht es immer mal wieder Spaß, an der Ampel ordentlich drauf zu treten ;)


    4.) Anfangs habe ich experimentiert, ob ich einfach nur fahren soll oder selbst bestimme, wann der Niro schaltet oder elektrisch fährt. Auf den Verbrauch hatte das nie wirklich eine sichtbare Auswirkung.


    5.) Hilfreich ist auf jeden Fall, bei Kurzstrecken zu überlegen, ob sie überhaupt notwendig sind und ob nicht auch das Rad dafür reicht...


    6.) Mit der Zeit habe ich das Experimentieren aufgehört und genieße jetzt eigentlich nur noch das Fahren!!! Da ich gerne rein elektrisch fahre benutze ich es vor allem zum dahinsegeln. Das geht m.E. am besten, wenn man zügig beschleunigt und diesen Vorgang dem Benziner überlässt(der dabei auch noch ein bisschen lädt) und dann mit Gefühl im Fuß die Geschwindigkeit hält oder (noch besser) den Tempomat einschaltet. Geht dann der Benziner an weil der Akku zu leer ist, dann lieber etwas Gas geben, bis er wieder über 50% ist und dann vom Gas gehen um weiter zu segeln.


    7.) Spaß haben, Spaß haben, Spaß haben !!!

    Ich empfehle, sie zu treten, bevor du auf P schaltest. Damit verhinderst du, dass der Bolzen sich im Getriebe verspannt.
    Da du zum auf P schalten eh auf der Bremse stehen musst ist mein Abkauf:


    Bremse, Feststellbremse (wenn notwendig), P


    edit: Sorry, dr205, bin kzh und habe zuviel Zeit ;)

    Auf ebener Fläche ist P voll ausreichend.
    Ab einem gewissen Gefälle empfiehlt sich die Feststellbremse. Wenn du das erste mal vergessen hast, sie zu treten und dann den Hebel von P "wegzerren" musst und das Geräusch dabei hörst, dann weißt du, warum ;)


    Grundsätzlich ist P nur ein Bolzen, der irgendwo im Getriebe den Vortrieb sperrt. Wie stabil der ist und wie lange der bei Belastung durchhält ist unklar.

    Ich denke, dazu gibt es keine genauen Erkenntnisse!


    Der Kopf sagt mir, dass es besser ist, auf die Ampel zuzurollen anstatt auf dem Gas zu bleiben und dann abzubremsen. Letzteres wäre eine mehrfache Energieumwandlung mit einem Wirkungsgrad << 1.


    Das mit dem Berg und dem S ist auch so ne Sache. Von meinem Diesel kenne ich die Prämisse: möglichst wenig Drehzahl.
    Schalte ich beim Niro manuell am Berg hoch, so geht die Verbrauchsanzeige auch hoch. Lasse ich ihn so schalten, wie er will, so ist der Verbrauch laut Anzeige immer am geringsten....


    Deswegen habe ich mir abgewöhnt, ohne echten Grund mit S zu fahren.


    Ich habe aber keinen echten Beweis!!

    Servus,sorry, aber fahr du mal eine längere Gefällstrecke nur mit der Fußbremse - ich wohne im Gebirge und weiß, wie man auf Bergstrecken fährt - nur mit der Fußbrems bzw. Rekuperation geht das nicht ...
    Gruß naus dem Ländle
    Norman

    Das mit dem Tempomat wollte ich schon garnicht erwähnen, da mir nicht klar ist, ob alle Versionen das so unterstützen.
    Natürlich kann man, wenn es einem zu nervig wird, Motorbremse verwenden. Du bist dein eigener Herr!
    Und natürlich macht es auch Sinn, auf Motorbremse umzusteigen, wenn der Akku voll ist.
    Sollte nur der Tipp sein, dass beim Bergabfahren prima rekuperiert wird.