Beiträge von Darth72

    Ein im Speicher dokumentierter Fehler, welcher aufgrund europäischer Vorgaben zwingend die Erteilung der Prüfplakette ausschließt wird Deiner Meinung nach also mal eben so "übersehen". Ja nee, is klar.

    Batterie selber wechseln und dazu das halbe Dashboard zerlegen? Da wünsche ich viel Spass mit.

    Was die "eigene Entscheidung" angeht: das wird der Prüfer schon für Dich erledigen, keine Sorge.

    Ich werde versuchen den Ausstausch zu verzögern, denn ab 2028 funtkioniert das System in D eh nciht mehr und ist dann wohl auch nciht mehr TÜV relevant, da dann das GSM Netz abgeschaltet wird und der Kia scheint noch darauf zu setzen, wie fast alle Autos mit BJ bis 2025.

    Das sieht KIA und mutmaßlich auch der TÜV (und Konsorten) aber anders.

    Im Bereich der FAQ steht dort:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Damit wechseln wir zur Vermeidung des Warnlichts im Dashboard sowie der Fehlermeldung im Speicher ab dem 30.08.2028 regelmäßig die Batterie und zahlen hierfür ordentlich Kohle ohne dass der eCall noch irgendeine Funktion außerhalb eines Selbsttests hätte.

    Bravo KIA!

    Trotzdem finde ich das getue um E Call voll übertrieben. Früher gab es kein ABS, kein Handy und es ging auch.

    Wir sind alle erwachsene Leute und können auch für uns selber entscheiden ohne dass wir bevormundet werden müssen. Noch dazu sind die Aktiven Sicherheitssysteme viel umfangreicher wie damals in den modernen Fahrzeugen.

    Bei der Deutschen Flächen Abdeckung mit Handyempfang finde ich es schon fast lächerlich.

    Ist aber nur meine persönliche Meinung🤔😏

    Ja früher war alles besser, als die Autos noch kein ABS und kein ESP hatten... ;)

    Allerdings hat sich der Verkehr in den letzten Jahrzehnten auch erheblich verändert. Es sind heutzutage viel mehr Fahrzeuge auf den Straßen, die noch dazu im Schnitt deutlich schneller beschleunigen und schneller fahren können und die auch ein Mehrfaches an Eigengewicht aufweisen.

    Daher wäre meiner Meinung nach beim heutigen Verkehr ohne die vielen Helferlein die Verkehrstotenstatistik erschreckend. 8|

    Ja, es gibt auch einzelne Dinge, die uns die EU verordnet hat, welche einen eher überschaubaren Nutzen haben. Aber das E-Call gehört aus meiner Sicht eindeutig nicht dazu.

    Noch dazu hat die eigene Entscheidungsfreiheit dort ein Ende, wo es auch um die Sicherheit und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer geht. Insofern bin ich durchaus dankbar für einen Großteil der modernen Helferlein...

    Just my 2 Cents.

    Naja das hat schon seinen Sinn, das Ding soll ja im Crashfall auf jeden Fall noch funktionieren, also möglichst geschützt und zentral ins Auto.

    Trotzdem hätte es vllt auch eine Zugangsöffnung im Handschuhfach für die Batterie getan.

    Der Schutz der Batterie im Falle eines Unfalls ist aus meiner Sicht eine Schutzbehauptung, um durch den Aufwand den Werkstätten eine hohe Marge beim regelmäßig notwendigen Wechsel zu sichern.

    Wenn beispielsweise eine in Nähe der Ladeschale hinter einer Klappe eingebaute Batterie einen Unfall nicht übersteht, braucht man höchstwahrscheinlich auch kein SOS-System mehr.

    Inwiefern ist das "Abzocke"?

    Frank_D:

    Die Diskussion hatten wir schon mehrfach. :rolleyes:

    Kurzfassung: die an einem Niro EV durchgeführten Arbeiten im Rahmen der 2-jährig durchzuführenden Services stehen in keinerlei nachvollziehbarem Verhältnis zu den dafür erhobenen Kosten.

    Beim Niro EV wird im Rahmen der Servicearbeiten nahezu alles nur kontrolliert, lediglich der Innenluftfilter und die Bremsflüssigkeit wird planmäßig getauscht.

    Wie kann da beispielsweise die 1. Inspektion bei lediglich 1,3 vom Hersteller vorgegebenen Stunden Arbeitszeit (inklusive Karosserie-Inspektion und Bremsflüssigkeitswechsel) dann bei gefühlt immer mehr Werkstätten über 500 oder gar 600 Euro kosten?

    Meine Werkstatt hatte bei 287,74 Euro schon fast ein schlechtes Gewissen.

    Und nein, es ist in keiner Weise lauter die vielbeworbene 7-Jahres-Garantie durch aberwitzige Wartungskosten gegen zu finanzieren.

    Die Wartungskosten haben sich für viele erst nach dem Erwerb des Fahrzeugs so entwickelt und waren in der Höhe nicht zu erwarten. Nur durch die dramatische Ausdünnung des Servicenetzes durch die unzähligen Werkstattkündigungen zum Jahr 2024 war dies überhaupt erst möglich, da so künstlich ein knapper Markt mit überhöhter Nachfrage erzeugt wurde.

    Unter dem Strich kann ich daher die von e-niro2020 benutzte Formulierung Abzocke völlig nachvollziehen.

    e-niro2020:

    Ein Fahrzeug welches eine einzelne Komponente enthält, die bei einem Ausfall quasi zu einem finanziellen Totalschaden führt, hat völlig zurecht eine möglichst lange Garantie.

    Ohne diese wäre zumindest für mich der Kauf eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs aufgrund der enormen Kosten bei Schäden im Bereich der Batterie und Anbauten ein viel zu großes Wagnis.

    Abgesehen davon sind bei einem e-Auto ja gefühlt alle Reparaturen teurer als an einem klassisch angetriebenen Fahrzeug.

    Kia wird Dir aber sicherlich dankbar sein, dass Du Ihnen 5 der 7 Jahre Garantie schenkst. :saint: